Für eine dialektische Theorie des Weltstaates

Für eine dialektische Theorie des Weltstaates

 

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Für eine dialektische Theorie des Weltstaates

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(Dieser Text befindet sich noch in der Ausarbeitungsphase, daher fehlen noch Quellenangaben, Fußnoten usw.,
und auch die sprachliche Form wurde noch nicht endgültig überarbeitet.
Er wird bis Ende September 2026 fertiggestellt sein.)

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In der Philosophie Hegels haben wir eine logische Begründung des Begriffs des Staates als eines philosophischen Staates.  Das bedeutet, dass der Staat im dialektischen Denken Hegels die Einheit zwischen dem Individuellen und dem Universellen (oder dem Allgemeinen) möglich machen soll. Durch diese Einheit können die Menschen frei sein,  nicht im Sinne der bloß subjektiven Freiheit,  die Hegel Willkür nennt,  sondern im Sinne der wahren Freiheit. Diese Verwirklichung  der wahren Freiheit im Staate ist für Hegel die absolute Sittlichkeit. Insbesondere ist sie die dritte und höchste Stufe des objektiven Geistes,  deren erste zwei Stufen die Familie und die bürgerliche Gesellschaft sind.  Selbstverständlich  sind beide Stufen als Momente nach dem Prinzip der  Aufhebung im Begriff des sittlichen Staates enthalten bzw. in der dialektischen Sprache aufgehoben. 
Dem Begriff des sichtlichen Staates widmet Hegel die dritte und letzte Sektion der Philosophie  der Sittlichkeit am Ende der Philosophie des objektiven Geistes.  Das ist der Ort im Hegels System,  wo der Philosoph diesen zentralen Begriff seiner Philosophie thematisiert.  In der folgenden Arbeit wollen wir diese Sektion untersuchen und dabei zeigen,  dass Hegel weder in der Edition der Enzyklopädie 1830 in der ersten und zweite Edition 1817 und 1827 geschafft hat,  die konkret politische Gestalt des sichtlichen Staates  zu beschreiben.  er hat uns also den ganz allgemeinen Begriff des sichtlichen Staates beigebracht und systematisch begründet,  nicht aber eindeutig erklärt, welche die politisch konkrete Form dieser Staat haben soll. Was er in der Anmerkung zum §000 In der Enzyklopädie 1830 schreibt,  dass die protestantische Religion die beste Stütze der Monarchie ist,  bezieht sich eindeutig auf die damalige Lage in Deutschland und insbesondere im Preußen,  wo er damals als Professor an der Berliner Universität tätig war, kann aber keine Gültigkeit haben,  die philosophisch ist, d.h.  über die räumlichen  und zeitlichen Grenzen vom damaligen Preußen hinaus. In der Tat enthalten Hegels Anmerkungen in seinen Hauptwerken immer Gedanken des Menschen ‘Hegel’, Die keine Schlussfolgerungen aus dem Prämissen seines Systems sind. deswegen können wir auch diese Gedanken von Hegel  als etwas Subjektives betrachten,  das im System überhaupt nicht zu begründen ist. Die erste Stufe der Philosophie des absoluten Geistes ist in der Tat nicht die Religion, sondern die Philosophie,  aus diesem Grund müsste eigentlich die Philosophie den südlichen Stadt begründen  und nicht eine Religion,  wenngleich für Hegel die protestantische Religion die Die höchste Stufe der Entwicklung der Religion ist,  aber nicht die höchste Stufe  der Entwicklung des absoluten Geistes insgesamt. 
daraus können wir schließen,  das Hegel einfach nicht in der Lage war,  die politisch konkrete Gestalt des sittlichen Staates zu bestimmen  und einfach in der Anmerkung das genommen hat,  was ihm zu seiner Zeit das beste schien.  in der Tat hatte er die aufstrebende liberale Demokratie im §000  eindeutig abgelehnt.  im schien diese konkrete Gestalt des Staates  nicht in der Lage,  das individuelle mit dem Universellen in Harmonie zusammenzuführen.  Grund dafür ist es,  das im liberalen Staaten Privatpersonen,  wie er sich ausdrückt,  die Politik bestimmen,  und diese Privatpersonen verfolgen private Interesse und nciht die Interessen  des Ganzen der Gesellschaft.  im Gegenteil schien ihm  ein protestantischer Staat besser,  weil er nach dem christlichen Glauben  die sichtlichen Werte  an erster Stelle stellt, und die privaten Interesse rücken somit im Hintergrund. 
Wenn wir heute,  200 Jahre nach Hegels Tod, über diese  Begriffe nachdenken,  auch wenn wir es von einem hegelianischen,  also idealistisch-dialektischen Standpunkt aus machen,  Können wir uns mit der von Hegel in der Anmerkung  vorgeschlagene Lösung der protestantische Monarchie nicht zufrieden geben.  wenn wir wollen,  wie Hegel auch,  dass auf der Welt irgendwann Freiheit für alle herrscht, können wir die absolute Sittlichkeit nicht mit einer Religion begründen,  die zeitlich und räumlich begrenzt ist,  sondern nur mit einer Theorie die weder zeitlich noch räumlich begrenzt ist.  Eine solche Theorie kann  aber nur eine wissenschaftliche Theorie,  also eine Philosophie oder,  in der Sprache Kants,  die dem Jungen Hegel familiär war,  eine Vernunftreligion. Allein eine Theorie,  die sich durch die Vernunft begründen lässt,  kann den Anspruch erleben,  für alle Menschen im Prinzip gültig zu sein.  nur die Vernunft haben wir Menschen gemeinsam,  alles andere auch die Religionen sind von den Kulturen abhängig.  Freiheit für alle kann also nur durch die Vernunft begründet werden. 

 in In diesem Aufsatz werden wir zeigen,  welche Denkfehler Hegel in dem dritten Teil  der Philosophie der Sittlichkeit begeht, Da es ihm ein solcher Begriff des Staates fehlt, aber doch er die entsprechenden Paragraphen mit Inhalt trotzdem befüllen müsste.

Philosophie des Staates 2 (14.8.26)
Dieser Denkfehler in Hegels Überlegungen über  den Start befindet sich in der dritten Sektion des Kapitels über die Sittlichkeit,  das die Philosophie des objektiven Geistes abschließt. Hegel nennt  diese  Sektion einfach “Der Staat”. Sie teilt sich in drei Paragraphen:  

aa. Inneres Staatsrecht (§§ 537-546);
bb. Das äußere Staatsrecht (547);  
cc. Die Weltgeschichte (548-552).

Schon aus dieser Unterteilung in Paragraphen kann man eindeutiges Ungleichgewicht merken. Das Unterkapitel Inneres Staatsrecht  beinhaltet 10 Paragraphen,  das zweite Unterkapitel Das äußere Staatsrecht einen einzigen Paragraphen,  der weniger als eine halbe Seite ausmacht;  schließlich enthält das dritte Unterkapitel Die Weltgeschichte Fünf Paragraphen und dazu zwei Anmerkungen Hegels die sich insgesamt über mehrere Seiten erstrecken. 

Dieser reine quantitative Blick  in Hegels Unterteilung des Begriffs des Staates soll in uns schon einen Zweifel wecken,  das etwas nicht stimmt.  Das äußere Staatsrecht ist genau innerhalb einer dialektischen Denkweise,  die auf das Ganze  zielen soll,  enorm wichtig,  da dadurch die Einseitigkeit und Isolation des nationalen Staates (das innere Staatsrecht)   aufgehoben wird.  Das äußere Staatsrecht,   dialektisch betrachtet,  entspricht dem Moment der ersten Negation,  der,  Hegel in der Wissenschaft der Logik explizite erklärt,  der eigentliche dialektische Moment ist. Schon aus einem reinen logischen Standpunkt  heraus,  kann man also schließen,  dass ein einziger Paragraph für einen so wichtigen Begriff in der logisch-dialektischen Entwicklung des Begriffs  des Staates viel zu wenig ist.  Im Folgenden wollen wir qualitativ untersuchen,  welche die Gründe für dieses eindeutige Ungleichgewicht sind.

Philosophie des Staates 3 (15.8.26)

Das quantitative Ungleichgewicht ist selbstverständlich kein Beweis und keine Begründung, sondern ein Indiz,  das etwas in der Gestaltung dieses Kapitels nicht stimmt. Das Moment der Negation sieht Hegel darin, dass  es andere Staaten gibt,  die sich gegenseitig negieren.  dieses Verhältnis zwischen den Staaten unterscheidet Hegel in Anerkennung und Krieg.  Die Staaten bekriegen sich,  weil sie  z.B dasselbe Territorium für sich beanspruchen,  irgendwann aber schließen sie auch Frieden und so erkennen sich gegenseitig an. 

diese  Abwechslung von Anerkennung und Krieg bzw Frieden und Krieg ist das Leitmotiv des äußeren Staatsrecht oder auch, wie wir heute sagen würden, internationale rechts.

Zusammenfassend haben wir bisher im ersten Paragraphen die Theorie des nationalen Staates und in Zeiten Paragraphen die Theorie des Verhältnisses zwischen den nationalen Staaten.

Der nationale Staat,  egal wie groß,  es kann sich auch um eine ganz kleine aber in sich geschlossene Gesellschaft handeln,  ist in der Sprache der Dialektik die Affirmation;  das Verhältnis  zwischen den  nationalen Staaten ist, wie gesagt, die 1. Negation. Es entsteht dabei die Frage,  welchen Begriff soll die zweite Negation sein bzw die Negation der Negation.  man kann diese Frage folgendermaßen formulieren:  wie negiert man das internationale bzw äußere Stadtrecht bestehend aus ständiger Abwechslung von Kriegen zufrieden? Welche ist die Synthese,  wie man oft sagt,  obwohl es sich um keinen von Hegel verwendeten Begriff handelt? Welcher Begriff  kann und soll,  diesmal in der Sprache Hegels,  die Aufhebung der Nationalstaaten und ihre ständigen Kriege bilden?

Im dritten Kapitel bzw Paragraphen von dieser Sektion Erklärt Hegel,  dass diese Aufhebung bzw Negation der Negation die Weltgeschichte ist.  die Weltgeschichte enthält in sich in der Tat als Momente die verschiedenen Staaten die sich bekriegen und Frieden schließen.  nur diese ständigen kriegen ereignet sich nach Regel doch was Gutes und zwar der Fortschritt der Menschheit zum Ziel der Freiheit für alle, die Hegel in seinen Vorlesungen über die Philosophie der Weltgeschichte thematisierte.  der  Hauptdarsteller der Weltgeschichte ist der Weltgeist,  der sich manchmal in den verschiedenen Orten und Seiten in Volksgeister verwirklicht und diese Volksgeister bilden dann und die Seele der Nationalstaaten. Die Weltgeschichte ist also bestimmt durch die Entwicklung des Weltgeistes,  der das Bindeglied der Volksgeister bildet.

Diese gedankliche Konstruktion Hegels ist in sich schlüssig und überzeugend,  allerdings bildet sie keine Aufhebung der Abwechslung von Frieden und Krieg.  indiesem Sinne bietet sie eigentlich gesagt keine zweite Negation,  sie negiert nicht  den Zustand des Krieges,  der eigentlich dadurch verewigt wird. Dabei entsteht zuerst die folgende Frage:  wie können die Menschen das Endziel der Geschichte erreichen,  das heißt Freiheit für alle,  wenn eigentlich eine richtige,  andauernde und allgemeine Anerkennung nie erreicht wird? 

Doch erklärt Hegel im Paragraphen 436 der Enzyklopädie 1830 das der Kampf um Anerkennung,  die die psychologische Grundlage des Krieges zwischen den Völker ist,  eigentlich mit einer allgemeinen Anerkennung und einem allgemeinen Selbstbewusstsein enden soll.  Hegels Theorie der Weltgeschichte  den Kampf um Anerkennung zwischen den Staaten als einen Prozess der nie zu einem allgemeinen Selbstbewusstsein und zu einer allgemeinen Anerkennung führt. 
 falsch ist dabei nicht die Konstruktion des Prozesses der Anerkennung im Paragraph 436,  weil das absolute Selbstbewusstsein bzw die allgemeine Anerkennung die Negation der Negation,  die Synthese bzw In Hegel Sprache die Versöhnung ist. Der Denkfehler betrifft also die Konstruktion des Begriffs des Staates und nicht die Konstruktion des Begriffs der Anerkennung im Paragraphen 436. 

In der Tat wenn wir  uns Gedanken über den zweiten Paragraphen des Kapitels über den Staat in der Philosophie  der Sittlichkeit machen,  und diese Paragraphen mit dem dritten vergleichen,  können wir leicht verstehen dass der zweite paragraph so klein ist,  genau weil seine Inhalt die Abwechslung zwischen Frieden und Krieg ist,  die wiederum Hegel im dritten Paragraphen als Weltgeschichte detailliert erklärt. Das bedeutet das der ganze Inhalt vom dritten Paragraphen eigentlich zum zweiten Paragraphen gehört,  der somit nicht mehr ganz klein ist,  sondern eine ausgeglichene Größe einnimmt wie der erste paragraph.  wenn wir diese Verschiebung des dritten Paragraphen in den zweiten tätigen,  haben wir von einem logisch-dialektischen Standpunkt aus betrachtet, Das richtige getan,  weil die Weltgeschichte als Abwechslung von Anerkennung (Frieden)  und Krieg genau die Negation  des inneren Staatsrechts bzw des Nationalstaates ist.  somit sind die erste und zweiten Paragraphen als Affirmation und erste Negatione des Begriff des Staates miteinander dialektisch richtig verbunden.  was natürlich jetzt fehlt ist der Inhalt  des dritten paragraphen.  darüber wollen wir mit  den folgenden Überlegungen etwas sagen. 
Die Tatsache,  dass wir den Inhalt des dritten  Paragraphen komplett in den zweiten Paragraphen verschoben haben,  ermöglicht uns im dritten Paragraphen,  der jetzt leer ist,  die richtige Negation der Negation darin zu stellen,  was Hegel  eindeutig nicht gelungen ist.  genau weil Hegel nicht in der Lage war,  die Negation der Negation des Begriffs des Staates bzw des inneren Staatsrechts herauszufinden,  hat er die Lösung gefunden,  der zweite Paragraph ganz kurz zu halten und ihn allein der Hauptbegriff des internationalen Staatsrechts  zu formulieren,  den er  dann im dritten Paragraphen ausgeführt hat.  somit haben in Hegels Philosophie des Staates der zweite und der dritte Paragraph eigentlich den gleichen Inhalt,  das internationale Recht bzw. die Weltgeschichte als Negation des inneren Staatsrecht  bzw des Nationalstaates. 

Wie wir schon gesagt haben,  ist der Prozess der Anerkennung Die Grundlage der Weltgeschichte und der Abwechslung zwischen Anerkennung und Krieg,  was Hegels Meinung nach die Grundstruktur der Weltgeschichte bildet. es ist deswegen wichtig,  dass wir verstehen wie der Prozess der Anerkennung endet,  also welche in diesem Prozess die Negation der Negation ist,  damit wir begreifen wie der Prozess der Weltgeschichte enden soll bzw in der Weltgeschichte ist.  Paragraph 436 Gruppe die ist maßgebend für die der Anerkennung in ihrer finalen Ausführung.  in der Tat der Hegel  davon mehrere Versionen und Fassungen angeboten,  die berühmteste ist mit Sicherheit die in der Phänomenologie des Geistes,  allerdings die Version in der Enzyklopädie 1830 ist  die systematische und die definitive.  man muss auch sagen dass die verschiedenen Versionen  inhaltlich mehr oder weniger gleich sind,  obwohl sie formell manchmal  stark voneinander abweichen,  vor allem in der Länge.  Die Version in der Enzyklopädie 1830  ist sehr kompakt,  da sie die systematische Version ist innerhalb der Philosophie des subjektiven Geistes.
Hegels Meinung nach kann der Prozess der  Anerkennung entweder mit der Bildung von der ethisch-politischen  Institutionen wie Familie und Staat beendet werden  oder kann auch sein,  dass es zu keiner Anerkennung kommt und die zwei Parteien,  zwei Menschen  bzw zwei Staaten, die sich in Kampf um die Anerkennung befinden, auseinandergehen.  der Kampf um Anerkennung findet statt,  weil die zwei Parteien  aneinander Interesse haben.  das kann z.B damit zu tun haben,  dass sie voneinander angezogen sind,  und gegen sich gegenseitig begehren,  oder im Fall von zwei Staaten,  dass sie z.B ein gleiches Territorium für sich beanspruchen.  Es muss also etwas geben, das zwei Menschen bzw zwei Staaten verbindet.  im Falle von einem Beziehung zwischen zwei Menschen ist besondere zwischen Mann und Frau,  führt der Prozess der Anerkennung zur Gründung einer Familie,  aber es kann auch sein, dass die  Zwei  auseinandergehen und zu keiner Familie kommt.  im ersten Fall bildet sich das was Hegel  absolutes Selbstbewusstsein bzw allgemeine Anerkennung  nennt.  jeder fühlt sich vom Andere anerkannt als Mann bzw als Frau und so  hat sein Bewusstsein innerhalb dieser Beziehung.  In diesem Sinn spricht Hegel von absolutes Selbstbewusstsein,  weil es sich um eine gegenseitige Beziehung handelt,  in der jeder von den anderen anerkannt weiß und sein Bewusstsein als absolutes gemeinsames Bewusstsein hat.  Das ist eben die Familie.  die Familie ist also das Ergebnis von einem Prozess,  der ein Kampf ist,  in dem jeder kämpft um seine Freiheit,  also um als Subjekt  und nicht als Objekt anerkannt zu werden.  das glückliche Ende dieses Prozesses ist eben die gegenseitige Anerkennung als Subjekt und die Bildung eine allgemeine Anerkennung,  die die Grundlage der Familie ist. Wichtig ist es,  das bei diesem Prozess,  der natürlich eine bestimmte Zeit dauert,  die Begierde bestehen bleibt,  das Interesse an dem anderen Menschen,  weil, sollte dieses Interesse vergehen,  endet der Prozess vorzeitig,  zu einer allgemeinen Anerkennung kommt.

Ähnlich entwickelt sich der Prozess der Anerkennung zwischen Nationalstaaten, wobei  man präzisieren soll,  das schon die heutige Nationalstaaten Ergebnis von der Geschichte und deshalb von viele Jahrhunderte und Jahrtausende von Anerkennung sind.  am Anfang der Geschichte gab es natürlich ganz kleine Gruppe,  Familien oder Stämme,  die in sich eine Einheit waren und deswegen können wir sie schon als Staat bezeichnen.  ein Staat ist nicht dadurch gekennzeichnet,  dass er geographisch groß ist und viele Staatsbürger hat,  sondern dadurch,  dass er eine organische Einheit ist,  mit einer Regierung,  die kann auch aus einer einzelnen Person bestehen,  und diese Regierung hat die Autorität und die Kraft ihren Willen durchzuziehen.  wie das geschieht,  ist in erster Linie für uns uninteressant,  es kann verschiedene Formen von Staaten geben,  Monarchien, Demokratien  mit verschiedenen Variationen,  aber das ist für uns ihr nicht so wichtig.  wichtig ist zu verstehen dass der Staat,  klein oder groß er sei,  sich anderen Staaten gegenüber verhält,  genauso wie zwei Menschen miteinander in einem Prozess der Anerkennung kommen und sind sei individuell,  so auch zwei Staaten verhalten sich gegeneinander als Individuen.

 wie im Falle der familiäre Anerkennung,  brauchen wir auch hier im Falle der politischen Anerkennung etwas,  das die zwei Staaten verbindet.  das kann zum Beispiel die Beanspruchung eine Wasserquelle,  oder eine Stuck Territorium oder auch eine Energiequelle.  beide Staaten haben Interesse  daran,  dieses gut für sich zu haben und betrachten sich gegenseitig als Objekt. Das heißt jeder denkt das Recht zu haben dieses gut für sich zu beanspruchen,  weil er sich als Subjekt mit mehr Rechte als der andere Staat betrachtet.  da diese Einstellung gegenseitig ist und jeder denkt,  Subjekt zu sein und dass die Rechte auf seine Seite stehen,  entsteht dabei unausweichlich ein Kampf,  eben ein Kampf um die Anerkennung.  jeder will als Subjekt mit seinen Rechte anerkannt werden und kämpft dafür.  das ist was wir als Krieg bezeichnen.  

der Krieg zwischen Staaten ist  wie die Auseinandersetzungen zwischen zwei Menschen die sich begehren.  es gibt aber ein großer Unterschied:  die zwei Menschen können einfach auseinander gehen und jeder sucht sich dann einen anderen Menschen,  mit dem  die allgemeine Anerkennung und somit die Gründung der Familie erreichen.  Wenn zwei Staaten aber streiten um ein  und mein Gut, ist dieses Gut einzeln,  Kann man also nicht so einfach auseinander gehen,  weil der Staat, der darauf verzichtet, hatte dieses Gut verloren und kann es nicht mit einem anderen ersetzen.  aus diesem Grund besteht das Resultat eines Krieges immer aus einem Gewinner und einem Verlierer,  die oft aber in der Geschichte zusammenkommen, weil sie verstehen,  dass die Güter  zu teilen ist für sie besser als ständig im Krieg zu sein. Der Verlierer  wird in der Tat auf dieses Gut nicht verzichten und früher oder später wieder einen Krieg beginnen.  aus dieser Logik heraus sind die heutige Staaten entstanden. am Anfang der Geschichte waren kleine Stämme,  die sich oft gegenseitig bekämpft haben bis sie verstanden haben,  dass es doch besser ist sich zusammen zu tun und die Güter der Erde friedlich zu teilen.  es sind somit die aktuelle große Staaten entstanden,  der letzte davon scheint der Prozess der europäische Vereinigung zu sein,  der  das Ergebnis ist von Jahrtausend lange kriegen bis zur zweiten Weltkrieg.  danach haben die europäische Völker den friedliche weg der Vereinigung ausgewählt,  die noch in Gang ist.

 Alle heutigen Staaten sind Ergebnis von kriegen um die Anerkennung zwischen Regionen,  lokale Kleinstaaten und so weiter die haben beschlossen,  sich nicht mehr zu bekriegen,  sondern zu einigen. diese Einigungen sind eben größere, umfassendere Politische Einheiten,  deren Grundlage die allgemeine Anerkennung bzw das absolute Selbstbewusstsein ist,   zwischen den kleinen Staaten,  die sie bilden. In diesem Sinn entstehen auch neue Völker  mittels Ehen zwischen Menschen,  die von den verschiedenen Kleinstaaten stammen. Das entstehen von größere Staaten geht also zusammen mit der Entstehung von neuen Völkern.  so sind wir auf den zentrale Begriff  im ersten Paragraphen von Hegels Theorie des Staates,  den Begriff von Volksgeist.  ein Volksgeist ist nichts  Ewiges,  sondern ein Produkt der Geschichte,  das heißt des Kampfes um die Anerkennung,  wie eben geschildert.  und diese Kampf um die Anerkennung ist die Weltgeschichte,  wovon Hegel in dritten Paragraphen schreibt,  aber wir haben gesagt dass sie eigentlich zum dritten Paragraphen gehört,  zum äußeren staatsrecht. und jetzt kommen wir zum Inhalt des dritten Paragraphen, die Hegell nicht geschrieben hat.  wie der Prozess der Anerkennung zwischen zwei Menschen,  die sich gegenseitig begehren und Kinder zusammen haben möchten,  zur Gründung eine Familie führt,  das heißt eine Institution in der die zwei Menschen ihre Anerkennung als Mann und Frau gegenseitig haben,  so endet der Prozess der Anerkennung zwischen Staaten in der Gründung  einer gemeinsamen Institution,  in der die Staaten und die  entsprechende Völker  gegenseitig anerkennen.  diese Institution in der Endphase der Entwicklung der Geschichte kann nur ein Weltstaat sein.  die Weltgeschichte ist wie wir wissen von dem Weltgeist bewegt.  es gibt also in der Geschichte nicht nur die volksgeister sondern auch eine gemeinsame Geistigkeit zwischen den Menschen auch aus verschiedenen Völkern.  und diese gemeinsame Geistigkeit dass sie miteinander kommunizieren können.  auch um einen Krieg zu erklären muss man miteinander kommunizieren,  also sogar der Krieg setzt eine gemeinsame Geistigkeit voraus.  ist diese gemeinsame Geistigkeit die Hegel Weltgeist nennt.  und ist diese Weltgeist, der sich am Ende der Prozess der Kennung der Weltgeschichte endlich  die Gestalt gibt,  die im eigen ist:  die Gestalt einer allgemeine Anerkennung,  die alle Menschen auf der Erde verbindet und umfasst. 

Der Weltstaat als  Endergebnis Der Weltgeschichte bedeutet das Ende von der Abwechslung zwischen Frieden und Krieg Anerkennung und Krieg.  die Staaten und die Völker haben sie alle anerkannt als Subjekt,  kein Status kein Volk betrachtet die andere als Objekt.  die Güter der Erde friedlich werden geteilt. Aus diesem Grund ist der Weltstaat die Negation der Negation,  weil er den Kampf um die Anerkennung durch die erreichte Anerkennung negiert.  als Negation der Negation ist der Weltstaat  das zurückgehen zur Affirmation,  also zu dem Begriff des Staates,  aber jetzt enthält in sich alles was die Delegation mit sich gebracht hat.  im ersten Paragraphen hat Hegel den allgemeinen Begriff der Staates,  ohne eine Bezug zu einem konkreten Staat; Im zweiten Paragraphen geht es um die konkrete Staaten die sich bekämpfen bekriegen und schließlich anerkennen;  in dritten Paragraphen geht es wieder und im innere staatsrecht dieses Mal aber nicht als Einzelstaat,  den gegenüber anderen Staaten wirken,  sondern als Weltstaat,  der die andere Staaten als Gemeinschaften Kulturen und so weiter in sich hat und diese selbstverständlich in ihre Verschiedenheit berücksichtigen soll. Es ist also notwendig in diesem dritten Paragraphen der Philosophie des Staates auch die Grundlinien von diesem Weltstaat  zu erarbeiten.  ein Weltstadt ist nicht einfach wie ein Nationalstaat aber größer,  sondern enthält in sich extrem heterogene Menschen Völker Religionen Traditionen und so weiter aber diese Gemeinsamen  Weltgeist als Grundlage haben und deswegen am Ende trotzdem Unterschiede einig sind.  die Erarbeitung  einer dialektischen Theorie des Weltstaates  ist eine Aufgabe der philosophischen Forschung,  die heutzutage extrem wichtig ist,  weil unsere Gesellschaft schon eine globale Gesellschaft ist,  die aber noch nicht global regiert wird.  die wichtigste Probleme unsere Zeit sind in diese Diskrepanz zwischen existierender globaler Gesellschaft noch nicht existierendem Weltstaat.

Der philosophische Weltstaat bildet den Inhalt des dritten paragraphes von Hegels Philosophie des Staates und ist die Verwirklichung des dialektischen und idealistischen Begriff des Staates,  den Hegel in dem ersten Paragraphen behandelt.  dazwischen,  also in Zeiten Paragraphen, behandelt Hegel  die Negation des Staates,  also das internationale Recht,  das aus der Abwechslung von Krieg und Anerkennung besteht.  das ist die Geschichte.  mit dem Weltstaat,  natürlich philosophischem Weltstaat,  endet die Abwechslung vom Krieg und Anerkennung,  weil die Menschen sich aneinander als Vernunft Wesen,  Logos,  anerkennen. Auf der Grundlage dieser Anerkennung  kann es keinen Krieg mehr geben,  da die Probleme des Zusammenlebens auf dem Planeten werden mit der Vernunft gelöst,  also mit dem Gespräch und nicht mit Waffen.  der Weltstaat ist im Grunde genommen  wie ein nationaler Staat.  Wenn es in einem nationalen Staat eine Auseinandersetzung gibt  zwischen Regionen also Bundesländern,  diese Probleme werden friedlich besprochen und gelöst und sicherlich nicht mit Waffen.  es wäre unvorstellbar einen Krieg zwischen Bayern und Niedersachsen z.B.  oder zwischen Sizilien und Lombardei,  auch wenn es Probleme und Unterschiede gibt,  gehören diese Zeit Regionen bzw Bundesländern zu einem Ganzen,  gibt es eine allgemeine Anerkennung zwischen den Bürgern,  die sich aneinander nicht fremd sind sondern eben Mitbürger.  dasselbe wäre im philosophischen Weltstaat.  Bürger von z.B China Russland Europa und den Vereinigten Staaten würden sich gegenseitig als Vernunftwesen anerkennen und deswegen sich als Subjekt und nicht als Objekt behandeln.  auf dieser Grundlage würden sie sich als Mitbürger ansehen und die Probleme des Zusammenlebens,  z.B Umweltproblematik,  diese selbstverständlich nur global angegangen werden kann,  gemeinsam durch Benutzung der Vernunft und der Sprache,  also des Logos,  lösen.  dabei ist wichtig daran zu erinnern,  dass das griechische Wort Logos ursprünglich sowohl Vernunft als auch Wort, Diskurs bedeutet.  deswegen kann nur der Logos die Grundlage der allgemeinen Anerkennung zwischen dem Menschen bilden,  auch weil der Logos ist das einzige was die Menschen eigentlich mit Sicherheit gemeinsam haben,  alles andere Geschichte,  Religionen,  Ideologie,  Traditionen,  Werte können natürlich unterschiedlich sein,  während die Fähigkeit vernünftig zu reden,  eben der Logos,  gemeinsam ist.

 es sind jetzt zwei wichtige Punkte,  die vertieft werden sollen: 1.  erster Punkt: Es entsteht die Frage,  ob mit dem Erreichen des philosophischen Weltstaates die Geschichte dann zu Ende geht,  wie wir eben gesagt haben. 2.  zweiter Punkt:  wie kann man konkret zum heutigen Standpunkt,  wo die Völker und die Staaten eigentlich getrennt sind und vor allem die Großmächte Ideologie vertreten,  die sich gegenseitig ausschließen und die Welt und die Menschheit leider tief gespalten sind,  wie kann man die Einigung der Menschheit fördern,  wie kann man die Menschen dabei helfen,  sich aneinder anzuerkennen?

wir wollen im folgenden diese zwei Punkte vertiefen beginnend mit der Frage über das Ende der Geschichte. Diese Frage lässt sich eigentlich relativ leicht beantworten und wir brauchen auch nicht die Philosophie Hegels komplett zu verlassen,  weil schon darin eine Antwort vorhanden ist,  wobei nicht in einer explizite Form,  sondern er implizit. Wenn wir das Wort Geschichte  mit dem Wort Vorgeschichte ersetzen,  haben wir schon die Lösung.  der Prozess der Abwechslung von Krieg und Anerkennung,  die Regel als Prozess der Weltgeschichte in zweiten Paragraph der Philosophie des Staates verstanden hat,  ist eigentlich gar nicht die richtige Geschichte der Menschheit,  sondern eine Art Vorbereitung zur echten Geschichte.  diese beginnt erst dann,  wenn die Menschen sich aneinander anerkannt haben,  aufgehört haben sich zu bekriegen,  und die ganze Kräfte,  die sie haben,  die ganze Macht,  das ganze Geld, das  zu verfügung steht,  benutzen,  um eben etwas Konstruktives zu machen,  wie zum Beispiel Bekämpfung der Armut,  Verbesserung der medizinische versorge,  finanzielle  Unterstützung der Forschung,  also für Zwecke die  mit ihrer Freiheit  und mit ihrem Leben zu tun haben und nicht mit dem Tod.  alle Gelder und Energie die für den Krieg destruktiv Verwendet werden,  werden dann im Weltstaat konstruktive verwendet.  um diese Konstruktion von bessere Lebensbedingungen für alle Menschen ist eben genau was Hegel als Gemeinwohl bzw der sich in der in den Grundlinien zu Philosophie des Rechts ausdrückt,  als das lebendige Gute bezeichnet.  und dieses Leben für das lebendige gute für das Gemeinwohl ist ein kreatives Leben,  eben ein Leben als Logos,  der das Wesen der Menschen bildet. 

 aus diesem logischen Grund beginnt die kreative und freie Geschichte der Menschheit erst dann wenn die Kriege aufhören und die Menschen sich aneinander anerkannt haben.  die Zeit davor ist eine Zeit des Lernens In wie man miteinander umgehen soll.  die Menschen stammen aus den tierischen leben und haben in sich eine angeborene Aggressivität zum Überleben.  und die Zeit der Vorgeschichte ist keine unnötige Zeit,  sondern genau die Zeit die die Menschen gebraucht haben und noch heute brauchen weil wir sind noch heute in der Vorgeschichte,  miteinander friedlich umzugehen.  dafür brauchen die Menschen Werte,  brauchen die Menschen Religionen und Philosophien,  also Theorien die Ihnen erklären,  dass eben die Menschen alle die Vernunft gemeinsam Abend oder wie z.B die christliche Religion sagt dass sie Geschwister sind Gottes Kinder sind.  jede Religion auf ihre Art und Weise ich den Menschen einen Weg zu finden und mit anderen Menschen friedlich umzugehen.  natürlich kommen auch die Religionen miteinander oft in Konflikt, und deshalb ist die Religion nicht die definitive und entschuldige Art wie die Menschen miteinander friedlich umgehen können.  auch die Religion gehört in diesem Sinn zuvor Geschichte.  sie hat aber eine wichtige Beitrag geleistet in der Vorgeschichte,  da  die meisten Menschen keine andere Möglichkeit hatten an Werte zu kommen hast du die Religion.  die einzige Theorie aber die den Menschen helfen kann sich einander anzuerkennen,  kann nur die Philosophie sein,  weil die Philosophie sich komplett auf der Vernunft und deshalb können die Menschen eine Einigung finden. In der Philosophie gibt’s kein Dogma,  das historisch begründet ist und deshalb worüber man nicht sprechen kann weil die Begründung liegt in der Offenbarung und nicht im menschlichen Logos.  in der Philosophie muss alles begründet werden und die Begründung kann nur auf der Grundlage der Vernunft erfolgen und nicht auf der Grundlage der Geschichte.

 wenn wir also das Wort Geschichte in Hegels Philosophie oder in der Philosophie der dialektischen idealismus Mit dem Wort Vorgeschichte ersetzen,  ist die Frage eigentlich schon gelöst. Hegel hat im Grunde genommen eine Philosophie der Weltvorgeschichte geschrieben  bzw darüber Unterricht gegeben und dann haben wir seine Vorlesungen übermittelt bekommen.  eigentlich keine Philosophie der Weltgeschichte geschrieben aus dem einfachen Grund,  dass die Geschichte noch nicht angefangen hatte.  auch heute hat aber die Geschichte noch nicht angefangen.  die Menschen sich bekriegen also so lange die Menschen leben in dem Zustand der aber Abwechslung zwischen Krieg und Anerkennung bzw Krieg und Frieden,  bedeutet dass die allgemeine Erkennung noch nicht erreicht wurde und deshalb die Menschen sich zueinander noch mit Aggressivität also tierisch wenn wir so wollen verhalten.  die Geschichte hat noch nicht angefangen.

 die zweite Frage knüpft an diesem Ergebnis an:  wie können wir Philosophen der Menschheit dabei helfen aus der Vorgeschichte rauszukommen?  wie kann das geschehen,  welche Strategie können die Philosophen benutzen um die Menschen von verschiedenen Religionen und Ideologien und deswegen von verschiedenen Kulturen dazu zu bewegen sich aneinander Anzuerkennen.  diese Frage wollen wir mit den folgenden Reflexionen angehen.
Der Weltstaat ist keine Utopie,  wie man denken könnte,  sondern eine historische Möglichkeit wie auch die Nationalstaaten gewesen sind.  die Großmächte z.B haben hunderte Millionen von Menschen,  oft aus verschiedenen Kulturen Religionen,  unter einem Dach zusammengebracht,  in Seiten in denen kein Internet gab,  keine Möglichkeit miteinander schnell und unkompliziert zu kommunizieren wie es heute der Fall ist. Natürlich handelt es sich um ein kompliziertes und schwieriges Unternehmen,  aber um kein unmögliches Unternehmen.  wichtig ist es zu begreifen,  wie man etwas Gemeinsames zwischen Völker bauen kann,  die verschiedene Kulturen Religionen Philosophien vertreten.

Hegels Philosophie des absoluten Geistes  kann uns bei diesem Unternehmen sehr helfen.  Hegel erklärt  dabei,  dass das Gemeinsame  zwischen den Menschen auch aus verschiedenen Kulturen,  der Geist ist.  dabei handelt es sich natürlich nicht um den Volksgeist,  sondern um den Weltgeist.  der Weltgeist ist der gemeinsame Nenner zwischen den verschiedenen Kulturen Religionen und Philosophie.  wenn wir also richtig begreifen,  was der Weltgeist ist,  dann haben wir zumindest einen guten Anfang gestellt,  um die Problematik der Gründung des Weltstaates zu lösen. 

Der Weltgeist kann nicht aus historischen Inhalten bestehen,  wie z.B die Religionen und auch die Ideologien es sind.  Religionen und Ideologien sind historisch und geografisch begrenzt,  sie sind in eine bestimmte Teil der Erde entstanden,  haben sie sich unter bestimmte Völker verbreitet,  und ihre Inhalten sind empirisch mit der Geschichte von dieser Völker mit mit ihrem Mentalität z.B eng verbunden.  das betrifft sowohl die große Religionen,  die haben Millionen von Menschen erreicht,  aber nicht die ganze Menschheit.  das gleiche gilt für wichtige Ideologie  wie der  Liberalismus und Kommunismus,  sie haben ebenso Millionen von Menschen erreicht aber nicht die ganze Menschheit.  wir sollen nur die Frage stellen,  wieso sind nicht nur die Religionen sondern auch die Ideologien unfähig die ganze Menschheit anzusprechen?  was fehlt ihnen,  das unmöglich macht,  dass sie alle Menschen ansprechen?

 Um diese Frage zu beantworten,  brauchen wir die Unte

rstützung von Kant und Hegel.  insbesondere  Kants Begriff  der ‘reinen Vernunft’  ist zentral.  Hegel  übernimmt diese Begriff in seine Wissenschaft der Logik,  auch wenn er die reine Vernunft anders interpretiert als Kant,  der Begriff ist aber derselbe.

 die reine Vernunft besteht aus Kategorien,  die alle Menschen,  egal aus welcher Kultur,  verwenden,  um das Leben  zu interpretieren und sich in ihrem eigenen Leben zu bewegen.  jeder Mensch hat ein Verständnis des Lebens,  eine Weltanschauung  könnten wir sagen,  und das ist möglich weil er in sich Kategorien hat oder trägt,  die wie ein Netz sind,  das ihm  ermöglicht,   die Erfahrungen und die Erlebnisse  zu interpretieren und nach seinen Möglichkeiten zu verstehen.

 diese reine, die Sowohl in Kant Kritik der reinen Vernunft als auch  in Hegels Wissenschaft der Logik  erforscht und dargestellt wird,  ist das gemeinsame,  was die Menschen verbindet.  egal welche Religion bzw welche Ideologie sie haben,  haben die Menschen die gleichen Kategorien verwendet, um überhaupt  eine Religion Bzw eine Ideologie zu formulieren oder anzunehmen.  die Religionen und Ideologien sind Ausdrücke der Vernunft,  die sich die Frage stellt über den Ursprung der Welt,  den Sinn des Lebens,  die richtige Werte und so weiter.  auch wenn die Religion auf ein Dogma beruht,  trotzdem ist dieses doch immer eine Antwort auf Fragen,  die vernünftig sind.  Gott z.B ist  natürlich ein Dogma, An dem man glaubt,  ohne die Möglichkeit eine experimentelle bzw logische Begründung.  nicht desto weniger dieses Dogma  erklärt die Welt und die Werte und so ist für viele Menschen eine Antwort auf die wichtigen Fragen,  die mit dem Leben verbunden sind. Auch Atheistische Ideologien,  wie der Liberalismus und der Kommunismus sind,  stellen sich die Frage über den Ursprung der Welt und die ethischen Werte, Und deshalb auch wenn Sie keine Antwort im Sinne der Religion geben,  trotzdem auch ihre Antwort ist ein Produkt der Vernunft,  des Denkens.  wie aber die Religion sich auf ein Dogma Stützt,  das seine Begründung nicht in der reinen Logik sondern in eine in einer historischen Offenbarung hat,  so hat auch die Materie,  die für die Atheisten die gleiche Rolle spielt wie Gott für die Gläubigen, Ihre Begründung nicht in der reine Logik,  sondern in Schlüssen  die z.B mit der Erfahrung zu tun haben.  da wir von einem Gott bzw von einem absoluten keine Erfahrung mit dem Sinnen  machen können,  schließen die Atheisten daraus,  dass es kein Gott bzw kein absolutes gibt.  Diese ist aber eine Annahme,  die nicht mit der reinen Vernunft zu tun hat,  sondern mit einer Vernunft die schon entschieden hat,   nur  an die Erfahrung zu glauben.

 wie wir sehen, beides,  Religion und Ideologie, beziehen  sie sich auf die Erfahrung.  aus diesem Grund werden  weder Religionen noch Ideologien niemals in der Lage sein,  alle Menschen anzusprechen,  weil heben die Erfahrungen der Menschen und der Kulturen unterschiedlich sind.  sind die Traditionen unterschiedlich,  die Offenbarungen unterschiedlich und deshalb die Religionen unterschiedlich,  also auf der Grundlage der Erfahrung wird ein Weltstadt im Sinne von einem gemeinsamen  anerkannten Weltgeist nie möglich sein.

 genau hier setzt  die Wichtigkeit von Kants und Hegel Theorie  der reinen Vernunft.  die reine Vernunft ist in der Tat die Möglichkeit,  dass es überhaupt eine Erfahrung möglich ist,  das A-priori  im Bezug auf die Erfahrung,  die sich ganz ausdruckt.  die Kategorien,  die die Vernunft bilden,  sind reine formen,  die mit Erfahrung gefühlt werden sollen.  z.B die Kategorie von Ursache,  sagt schon dem Kind,  dass es für jedes Ereignis  eine Ursache gibt,  bevor man überhaupt die Erfahrung davon hat.  aus diesem Grund fragt das Kind zu seine Eltern immer: “ wieso ist das passiert?”.  Er weiß schon, dass es eine Ursache  bzw einen Grund für einen Ereignis geben muss,  weil er in sich in seiner Vernunft  die Kategorie der Aussage hat so wie die Kategorie des Grundes auch,  und diese sind etwas dass er weiß bevor er überhaupt Erfahrung davon gehabt hat.

 wenn wir wollen also das gemeinsame zwischen den Menschen herausfinden,  damit wir auf diese Grundlage eine Weltgeistigkeit  und ein Weltstaat Gründen können,  sollen wir diesen Begriff der reinen Vernunft vertiefen. 

Die allgemeine Anerkennung zwischen den Menschen kann nur von einer Religion,  einer Philosophie, oder in der Sprache Kants  z.B einer Vernunftreligion kommen. Es ist bei Hegel die Sphäre des absoluten Geistes. Grund dafür ist,  dass  der absolute Geist das Selbstbewusstsein der Menschen bestimmt.  das heißt,  wie die Menschen sich selbst und die anderen Menschen wahrnehmen.  dabei handelt es sich um die Frage: “ wer bin ich”  und “ wer bist du für mich”.  durch eine Religion bzw eine Philosophie erlangen die Menschen eine Menschenauffassung  und diese ist die Grundlage der Ethik und der Werte,  die das Handeln der Menschen bestimmen.  Kant hat z.B. Im zweiten kategorischen Imperativ geschrieben,  dass die Menschen sich gegenseitig als Zweck und nicht nur als Mittel betrachten sollen.  das ist eben eine philosophische Menschenauffassung. Die andere Menschen sind für uns natürlich Mittel,  weil wir sie brauchen,  aber die ethische Einstellung  nach dem Prinzipien der praktischen Vernunft sagt uns,  dass wir sie immer gleichzeitig als Zweck  behandeln sollen.  Was die Religion anbelangt,  am Beispiel der christlichen Region  kann man sagen,  dass die Menschen sich als Geschwister betrachten sollen,  da sie alle denselben Vater haben, Gott. 
Es ist also die Religion bzw die Philosophie die die Art und Weise bestimmt, wie wir zu den anderen Menschen stehen oder zu uns selbst als Menschen.  in diesem Sinn würde z.B Kant sagen,  dass wir auch das Recht haben,  uns selbst als Zweck zu betrachten, Und das ist gar nicht im Widerspruch zu der Ethik,  wenn wir gleichzeitig auch die anderen Menschen  als Zweck betrachten.
Unter dieser Voraussetzung sollen wir also verstehen welche ist die Theorie,  die uns Hegel zu Verfügung stellt,  um zu dem Selbstbewusstsein zu kommen,  was der Mensch ist.  in anderen Worten können Wir uns auch so ausdrucken,  wie Hegel die Ethik,  die er Sittlichkeit bezeichnet,  begründet. 
Hegels Meinung nach ist der Mensch in sich Logos bzw in Hegel Idee.  der Geist,  wie Hegel den Menschen philosophisch bezeichnet,  ist der Logos bzw die Idee die  nach  der  Entäußerung in der NaturIn sich zurückkehrt.  das Selbstbewusstsein des Menschen ist also der Logos bzw die Idee die von sich im Menschen bewusst wird. der Mensch ist sozusagen der Ort,  wo der Logos bzw die Idee spricht,  denkt  und Bewusstsein erlangt. 
Dazu ist es wichtig zu präzisieren was der Logos bzw die Idee ist.  es handelt sich um der Gegenstand der Wissenschaft der Logik.  es ist die reine absolute Vernunft,  die nicht nur im Menschen tätig ist,  sondern auch in der Natur.  die Natur entwickelt sich in derTat nach Gesetzen,  also folgt eine Logik und diese Logik wird eben von der absolute Vernunft bestimmt.  der Unterschied zwischen Natur Ist nur quantitativ nicht qualitativ.  Beide  sind Vernunftwesen,  auch die Natur ist vernünftig nach ihren Prinzipien natürlich; Was sich ändert in der Entwicklung von den natürlichen Seienden  zu den geistigen Erscheinungen ist nur der grad vom Bewusstsein.  die Sonne ist nicht bewusst dass sie das Leben auf Erden möglich macht.  wir sind bewusst wenn wir einen Raum beleuchten und es möglich machen dass man sich darin aufhält.  das Gemeinsame  zwischen Natur und Menschen ist dazu die Vernünftigkeit, die verschiedenen Graden ihre Erscheinung hat,  je nachdem wie bewusst die Seienden sind.  Tiere sind bewusster wie pflanzen z.B und Pflanzen bewusster wie Steine.  bei den Menschen wird das absolute Bewusstsein erreicht,  weil der Mensch nicht nur von sich selbstbewusst ist und von dem was er tut,  sondern durch die Religion und  insbesondere Davon bewusst wird,  das sein Wesen,  was ihn gekennzeichnet  innerhalb der verschiedenen  Seienden,  genau die reine Vernunft ist.  das bedeutet dass in den Menschen die Vernunft nicht nur gemischt mit seinem Körper wirkt,  z.B als biologische Gesetze von unserem biologischen Wesen,  oder nicht mit psychologischen Aspekte, Z.B mit dem Unbewussten, Wovon Freud gesprochen hat,  oder noch mit soziale und geschichtliche Traditionen,  da jeder Mensch natürlich zu einer Kultur gehört,  sondern die Vernunft agiert in ihm frei.  das bedeutet dass der Mensch frei weiteres Leben schöpfen kann,  er kann kreieren,  die Zukunft planen, In einem Wort alles machen was der Logos,  also die Vernunft oder die Idee,  in der Natur tut.  die menschliche Gesellschaft mit inhre Institutionen Ist eben das Ergebnis diese Kreativität des Menschen.  der Mensch trägt also in sich den Logos die absolute Vernunft, Obwohl er als einzeln ein endliches Leben hat,  kann er aber im Sinne der Unendlichkeit denken und agieren.  der Fortschritt in der Geschichte ist genau möglich weil viele Menschen nicht nur an sich egoistisch denken sondern etwas machen das bleibt und am Ende alle anderen Menschen auf den künftige Generationen zugutekommt.

Diese Vision über das Wesen der Menschen als kreative Logos ist Hegels begründung  der Ethik und der Sittlichkeit.  es ist natürlich eine Philosophie,  weil jeder Begriff in seinem System der Philosophie sehr stringent begründet und bewiesen wird,  andererseits hat auch einen höheren Wert  als eine Art Vernunft Religion,  In seiner Schrift aus dem Jahre 1793 die einzige mögliche Form von Religion bezeichnet hatte,  die die Vernunft akzeptieren kann.

 diese Philosophie bzw Religion kann  die Grundlage  für die  allgemeine Anerkennung zwischen den Menschen sein.  die Menschen sollen sich als Logos gegenseitig betrachten und dementsprechend miteinander umgehen.  jeder hat das Recht seine eigene In der Gesellschaft zu verwirklichen,  z.B mit der Gründung einer Familie oder in der Arbeit oder auch als Bürger in der Gestaltung des Staates,  und gleichzeitig soll dafür sorgen,  dass auch alle anderen Mitbürger und Mitmenschen Über dieses Recht verfügen.  das ist was die Menschen verbindet: alle sind Logos,  sie lieben sich gegenseitig weil sie sich gegenseitig schätzen.  natürlich ich sehe den Mensch auch gefangen in seine Subjektivität,  in seine Kultur in seine Traditionen und so weiter.  aber jeder Mensch trägt in sich doch immer diese reine Vernunft, Die Kategorien,  wie Kant und Hegel  in ihren theoretischen Werke nenne.  in einem Wort jede Mensch trägt in sich die Fähigkeit zu kreieren und in diesem Sinn ist eine Funk der allgemeinen Vernunft oder in der religiöse Sprache,  Gottes.

so ist die allgemeine Anerkennung zwischen den Menschen logisch begründet.  wie Philosophie des dialektischen Idealismus schafft das auf eine rein logischer weise,  also wissenschaftlich. 

Schluss (Fazit)
Unsere Überlegungen über Hegels Begriff des Staates haben dazu geführt,  dass wir begründet haben,  dass die richtige Form des Staates,  die die Negation der Negation in der dialektischen Entwicklung  des Begriff des Staates  der Weltstaat. ist. Nur der Weltstaat  kann die absolute Sittlichkeit verwirklichen,  weil er mit der Identifizierung des einzelnen Individuums mit den Logos verbunden ist.  es ist die allgemeine Anerkennung, wovon wir gesprochen haben.  die andere Formen von Anerkennung zwischen Menschen,  z.B die religiöse Anerkennung ( Judentum Christentum Islam oder sogar die polytheistischen Religionen)  oder die ideologische Anerkennung ( liberale kommunistische Anerkennung)  sind keine Identifikation mit dem Logos  sondern nur mit einem Teil der Menschheit,  eben der Teil der Menschen  der nacht einer bestimmten Religion bzw einer bestimmten Ideologie  glaubt denkt und lebt. 
Die Trennung der Menschheit in Nationalstaaten offenbart also, dass sich die Menschen  noch nicht mit dem Logos,  also mit dem Absoluten identifiziert haben.  sie haben sich nur mit ihrer Kultur,  mit ihren Mitbürgern,  mit Menschen die die gleiche Sprache sprechen,  und so weiter identifiziert.  es ist also eine Teil-Identifikation, Die bisher in der Geschichte stattgefunden hat;  um eine absolute Sittlichkeit zu erreichen,  brauchen wir aber eine Vollidentifikation mit alle Menschen also mit dem Logos oder in der Sprache Hegels mit der Idee.
In diesem Aufsatz haben wir also bewiesen,  dass nur der philosophische Weltstaat die Verwirklichung der absoluten Sittlichkeit ermöglicht. In diesem Sinn Hegel einen Fehler begangen,  indem er den Begriff des Weltgeistes erreicht hat,  aber was den Begriff des Staates betrifft,  ist der beim Nationalstaat geblieben. Das will natürlich keine Kritik an Hegel sein,  da der Philosoph eine immense Leistung hervorgebracht hat, Indem er uns ein komplettes System der Philosophie hinterlassen hat,  das heute bis auf ganz wenige Teile,  wie z.B diesen über den Staat,  sehr aktuell ist. Es handelt sich also um eine immanente Kritik an Hegels Theorie des Staates,  die darauf zielt,  sein System der Philosophie nicht zu widerlegen,  sondern zu vervollständigen, in Hegels Sprache  aufzuheben. Hegel würde sich darüber freuen. 

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