Hegels Philosophie des Geistes als Kreis

Hegels Philosophie des Geistes als Kreis

 

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Hegels Philosophie des Geistes als Kreis

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Hegels Philosophie des Geistes soll als Kreis und nicht wie eine gerade Linie interpretiert werden. Im Paragraphen 15 der Einleitung zu der Enzyklopädie der philosophischen Wissenschaften 1830 erklärt Hege, dass das ganze System als ein Kreis zu interpretieren ist. Der erste Begriff bzw die erste Kategorie der Wissenschaft der Logik soll also mit der letzten Begriff der Philosophie des absoluten Geistes zusammenfallen.   der letzte Begriff der Philosophie des absoluten Geistes ist das Denken des Denkens,  die Idee die sich selbst denkt bzw der Logos der von sich in der Philosophie bewusst ist. dieses absolute Selbstbewusstsein des Logos entspricht dem Anfang der Wissenschaftler Logik,  in der das Denken die reinen Kategorien  denkt und diese reine Kategorien sind eben die Struktur des Geistes, die Vernunft und der Logos.Natürlich ist der Begriff des absolute Geistes viel voller inhaltlich als der reine Begriff,  der sich in der Wissenschaft der Logik sich selbst denkt.  der absolute Geist setzt in der Tat voraus dass es eine Natur gibt und das der Geist zuerst in subjektive dann in Objektive Form aus der Natur vorgegangen ist.  doch ist der Begriff der Philosophie an sich,  das Denken des Denkens, genau das was eben die Wissenschaft der Logik ist.  in diesem Sinn sagt Hegel dass das System in sich ein Kreis ist und das Resultat am Ende verbindet sich automatisch mit dem Anfang,  so dass man theoretisch nach der Philosophie des absoluten Geistes mit der Wissenschaftler Logik wieder beginnen könnte.  das ist auch der Grund,  der Nägel dazu bewegt hat,  in der Philosophie des absoluten Geistes die Theorie der drei Schlüsse zu formulieren,  die uns verschiedene Art und Weise bzw Standpunkte vorschlagen aus denen wir das System betrachten können. 
Durch diese Verbindung zwischen dem Resultat des Systems und dessen Empfang erhält das System seine Letztbegründung,  da es nicht von außen begründet wird wie die Naturwissenschaften z.B mit einem Experimenten,  sondern direkt die Begründung in sich.  was am Anfang nur vorausgesetzt wird,  die Kategorie des Seins als  erste Kategorie des reinen Denkens, erhält  ihre Begründung durch der letzte Begriff des Systems,  weil das Denken des Denkens ist genau die philosophische Position der Wissenschaft der Logik,  deren ersten Kategorie heben das Sein ist.  dadurch ist das System selbst begründet und in diesem Sinn Wissenschaft und nicht nur Liebe zu Weisheit wie Hegel in einem sehr wichtigen Paragraphen schreibt. 

Die Philosophie des Geistes hat aber eine ganz besondere Zirkularität in sich, die  etwas anders ist als die Zirkularität des ganzen Systems.  während die Natur sich in Stufen entwickelt,  wie z.B die verschiedenen Reiche  von dem Mineralreich bis zum Tierreich und zu der Entstehung des Menschen,  und diese optisch sehr gut zu unterscheiden sich voneinander,  da sie eine äußerliche Existenz haben,  wie alles was zur Natur gehört,  sind die Stufen des Geistes nur etwas innerliches,  die optisch nicht zu unterscheiden sind,  weil sie keine äußerliche Existenz haben.  wenn wir z.B von der Seele sprechen,  ihre Träume Leidenschaften Gedanken,  diese sind nicht äußerlich zu sehen und zu unterscheiden von anderen Strukturen des Geistes wie z.B die Gesetze,  die ethischen Werte,  die Religionen. Im Geist,  egal ob es sich vom Geist eines einzelnen Menschen oder eines Volkes handelt,  befindet sich alles zusammen,  nicht getrennt.  es sind verschiedene Schichten  des Geistes,  eine individuelle Schicht,  die Regel der subjektive Geist nennt,  eine gemeinschaftliche Schicht,  die er der Objektive Geist nennt,  und am Ende eine über individuelle und über gemeinschaftliche Schicht,  die Regel der absolute Geist nennt.  diese Schichten sind aber nicht äußerlich voneinander zu trennen und deshalb auch nicht optisch separat zu sehen,  sondern bilden sie zusammengenommen den Geist,  sowohl den individuelle Geist als auch den Geist der Völker und der ganzen Menschheit. 

Das sagt Hegel selbst wenn er in der Einteilung der Enzyklopädie der philosophischen Wissenschaften  schreibt,  dass der Geist die Rückkehr der Idee bzw des Logos in sich ist,  und der Logos ist diese Innerlichkeit,  während die Natur die Idee bzw der Logos in der Form der Äußerlichkeit ist.  die Natur hat also in sich den Zwang wieder Innerlichkeit zu werden weil der Logos,  der in ihr tätig ist,  von der Form der Äußerlichkeit befreien möchte und zurück zu Form der Innerlichkeit will,  was im Geist passiert. 

Die Zirkularität kann man im Geiste auch als Vielschichtigkeit erklären bzw definieren,  es sind also Schichten die sich überlagern und das ganze des Geistes bilden. Es ist also wichtig zu begreifen wie diese Vielschichtigkeit funktioniert,  welche sind die Beziehungen zwischen den verschiedenen Schichten und wie diese Schichten aufeinander wirken. 
Die Tatsache,  dass die drei Komponenten des Geistes,  die subjektive die objektive und die absolute,   Schichten sind von einem Ganzen,  dass der Geist ist,  bedeutet nicht dass diese drei Sphären des Geistes  ohne eine Beziehung zueinander sind.  der Geist ist eine Einheit und diese Einheit besteht genau aus dem Zusammenspiel von diese drei Komponenten oder Sphären des Geistes. Es ist ganz wichtig zu begreifen,  welche die Beziehungen sind,  die diese drei Sphäre miteinander verbinden,  weil das Leben des Geistes genau aus diese Beziehungen besteht. Im Folgenden wollen wir diesen Gedanken Inhalt erklären bzw untersuchen.

 der subjektive Geist ist in erste Linie der individuelle Geist,  der aus seinen Empfindungen,  Gefühle, Erinnerungen,  Ängsten, Leidenschaften aber auch aus seinen Gedanken,  und aus seinem Wunsch nach einem glücklichen Leben,  das nach GHegel ein Leben in der Freiheit.  dabei unterscheidet Hegel scharf zwischen Willkür,  eine bloß subjektive, formelle Freiheit,  und wahrer Freiheit,  die eine substanzielle Freiheit ist,  die auch die Freiheit andere Menschen und andere Geister in sich einschließt,  wir können auch sagen eine soziale Freiheit. 

Die erste Dimension des subjektiven Geistes  nennt Hegel Seele,  es ist etwas wirklich individuelles, was in jedem Mensch anders ist und sich schwer kommunizieren lässt. Wir können nachempfinden um ein Mensch,  mit dem Bier in einer enge Verbindung sind,  glücklich oder traurig ist,  da wir selber mal glücklich oder traurig gewesen sind,  aber wir können nicht sicher sein dass das Gefühl,  dass der Mensch dabei fühlt oder lebt,  genau dasselbe ist,  wie das Gefühl dass wir in der ähnliche Situation gehabt haben. Aus diesem Grund ist die Seele die Sphäre der reinen Individualität.

 Unter den Bedürfnisse Gefühlen Triebe,  Menschen zum Handeln bewegen,  gibt es aber welche,  die die Menschen unausweichlich verbinden.  Es sind nach Hegel zwei Grundbedürfnisse,  fest in der körperliche Natur des Menschen verankert sind  und zwar noch in die Philosophie der Natur gehören:  es handelt sich um die zwei Triebe,  die zum Überleben des Einzelnen und zum Überleben der Art führen. Hegel nennt  sie Assimilation und Gattungsprozess. Die Assimilation besteht aus dem Verbrauch von natürlichen Substanzen,  die uns ermöglichen,  überhaupt zu leben,  wie z.B Wasser,  essen,  Energie für die Wärme und alles was streng nötig ist, um überhaupt ein Leben zu bleiben.  assimilieren und durch und durch diese Aufnahme von natürlichen Substanzen,  da wir selbst  in erster Linie Natur sind,  können wir überleben. Durch die Assimilation überlebt der einzelne Mensch,  das reicht aber nicht  für die Menschheit als Ganzes.  dazu ist es nötig dass die Menschen,  ist besondere natürlich Mann und Frau,  zusammenkommen und neues Leben erschaffen.  das ist der Gattungsprozess.  ohne diesen Prozess würde die Menschheit natürlich nicht bestehen und ich überleben also hätten wir auch die Assimilation nicht da  wir nicht die Menschen hätten.

Diese zwei grundlegende Bedürfnisse manifestieren sich in subjektiven Geist in Form von Trieben Bedürfnisse Wünschen,  die das Subjekt befriedigen möchte.  sowohl bei der Assimilation  als auch beim Gattungsprozess Kann das nur in Kooperation mit anderen Menschen geschehen.  was das Gattungsprozess betrifft,  selbstverständlich dass der Mann die Frau braucht und die Frau der Mann braucht,  es gibt also eine eindeutige Gegenseitigkeit schon in der natürliche körperliche Struktur des Menschen. 
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Auch die Assimilation,  also die Beschaffung der der nötigen Mittel zum Überleben,  erfordert dass die Menschen kooperieren,  obwohl man sagen könnte,  dass der einzelne Mensch das auch im Alleingang machen kann.  es ist aber nicht so,  weil die Macht der Natur viel zu stark ist für die Kräfte eines einzelnen Menschen,  die auch krank zum Beispiel werden kann,  als Kind sowieso nicht die Kraft hat, Das nötige fürs sein Überleben selbst zu besorgen,  und auf jeden Fall die Kooperation zwischen Menschen,  auch zwischen Familie Mitglieder,  wie wahrscheinlich am Anfang der Geschichte  der Regelfall war,  ist absolut unabdingbar,  und das eigene Überleben und da auch keine bestimmte Qualität des Lebens zu garantieren. 

Beide Grundbedürfnisse des Lebens führen also die Menschen unausweichlich zueinander.  die menschliche Subjekt allein schaffen es nicht, sie brauchen aneinander.  ist besondere bedeutet dieses ‘Brauchen’,  dass  der andere Mensch,  den wir brauchen,  für uns als Subjekt ein Mittel bzw ein Objekt ist.  das ist natürlich gegenseitig.  die erste Form der Beziehung zwischen Menschen ist also eine Subjekt-Objekt-Beziehung, In der jeder für den anderen Mittel und nicht Zweck ist. Der Geist ist aber Subjekt,  weil,  wie wir vorher gesagt haben,  die Freiheit ist eine ganz wichtige Komponente seine Subjektivität.  der subjektive Geist will frei leben,  weil,  wie Hegel  in der dritte Sektion der Philosophie des subjektiven Geistes erklärt,  ein glückliches Leben kann nur ein freies Leben sein,  und glücklich zu leben ist den natürlichen  Wunsch des Menschen.  aus diesem Grund entsteht eine widersprüchliche Situation:  von der einen Seite die Menschen brauchen aneinander, Um überhaupt zu überleben,  auf der anderen Seite aber,  um glücklich zu sein,  wollen sie nicht als Mittel und als Objekt betrachtet werden.  aus diesem Widerspruch entsteht ein Prozess,  den Regel der Kampf um Anerkennung.  jeder Mensch will als freies Subjekt anerkannt und nicht als Mittel und als benutzt werden. Durch diesen Kampf um die Anerkennung entsteht dann,  in glücklichen Fall,  wenn die Auseinandersetzung erfolgreich  endet,  eine Form der Kooperation in der jedes Subjekt den anderen Menschen ebenso als Subjekt betrachtet und das gegenseitig.  diese erfolgreiche Abschluss der Kampf um den Anerkennung nennt  Hegel im §436 die allgemeine Anerkennung. Wir wollen jetzt erklären was diese ganz zentrale Begriff von Hegels system  in seine tiefe bedeutet.. 
Die allgemeine Anerkennung  ist die Grundlage der Sittlichkeit. Sie hat als eigene Grundlage die natürlichen Bedürfnisse der  Assimilation und des Gattungsprozesses.  diese natürliche Grundlage reicht aber nicht,  um eine sichtliche Beziehung zwischen den Subjekten zu ermöglichen.  Nach dieser natürlichen Grundlage sind die Subjekte füreinander Mittel und Objekt;  in der allgemeinen Anerkennung sind sie dagegen füreinander Zweck und Subjekt.  Es handelt sich um ein  Verhältnis, das komplett anders ist,  sogar das Gegenteil von dem Subjekt-Objekt Verhältnis.  dabei entsteht die berechtigte Frage,  wie das möglich ist,  was geschieht,  damit sich die Subjekte ganz anders betrachten als in einem bloß natürlichen  Verhältnis. Heges Antwort,  die nicht explizite in den Paragraphen 436 begründet ist,  aber doch sich aus der Lektüre der ganzen Philosophie des Geistes nach dem Prinzip der Zirkularität schließen lässt,  ist,  das die allgemeine Anerkennung  auf eine gedankliche Einstellung beruht,  die vom absoluten Geist begründet ist. Es sind die Religionen aber auch die Philosophien,  die der Beziehung zwischen Menschen  eine bestimmte Einstellung geben. In der Tat bestimmen die Religionen und die Philosophien welche Einstellung ein Mensch zur Natur und zu den anderen Menschen hat.  Eine empiristische und materialistische Philosophie,  nach der das Glück des Menschen von materiellen Gütern abhängig ist,  wird wohl eine Einstellung gegenüber der Natur und den anderen Menschen begründen,  nach der sie Objekte für das Subjekt Mensch sind. Die Natur und die andere Menschen werden nach dieser philosophischen Einstellung als Objekte betrachtet,  die für das eigene Glück zu gebrauchen sind.  daraus wird wohl eine egoistische Ethik resultieren.  das ist unter anderem der Grund,   der Hegel dazu bewegt hat,  gegen die liberalen Bestrebungen seine Epoche zu sprechen.  diese liberalen Bestrebungen  interpretierten  in der Tat  den Begriff ‘Freiheit’ als ‘  Willkür’,  also subjektiv und nicht objektiv.  eine christliche Religion dagegen begründet eine ethische Einstellung,  nach der die anderen Menschen unsere Geschwister sind, da wir denselben Vater in Gott haben. daraus resultiert eine Subjekt Subjekt Beziehung,   vorausgesetzt natürlich,  dass der Glaube echter Glaube ist.Das ist unter anderen der Grund,  wieso Hegel  vor allem in Berlin  sich für die protestantische Monarchie als Stütze des Staates ausgedruckt hat. 

Jede Religion und jede Philosophie begründet also eine Einstellung der Menschen zueinander.  aus diesem Grund hat die allgemeine Anerkennung nicht nur eine Grundlage,  die natürliche,  sondern zwei Grundlagen,  die natürliche und die geistige.  der Mensch,  der sich im Kampf um die Anerkennung befindet,  hat eine bestimmte Religion bzw Philosophie,  die ihn dazu bewegen,  das andere Subjekt als Mittel und Objekt bzw als Zweck oder Subjekt zu betrachten.  ein Kantianer würde z.B nach den zweiten kategorischen Imperativ alle anderen Subjekte,   wie ganz schreibt,  nicht nur als Mittel sondern vor allem als  Zweck behandeln. Kant  betont, dass  es selbstverständlich ist,  das ein Subjekt für das andere Subjekt auch Mittel ist,  also dass es sich auch um meine natürliche Beziehung anders,  wenn die natürliche Grundlage fehlt,  findet überhaupt keinen Kampf um die Anerkennung statt,  weil  zwei Subjekte kein Interesse füreinander haben. Die natürliche Grundlage reicht aber nicht um eine ethische bzw in der Sprache Hegels sichtliche Beziehung zu begründen.  dazu ist es notwendig,  dass die Menschen sich als Subjekte ansehen und dementsprechend  behandeln,  was nur auf der geistigen Grundlagen einen entsprechenden Religion bzw Philosophie erfolgen kann.  die Religion bzw die Philosophie,  also die Sphähre des absoluten Geistes,  ist also eine Vorbedingung für die allgemeine Erkennung genauso wie die Sphäre des subjektiven Geistes und dessen körperlicher Natur. 

 es ist also eindeutig so,  dass in Hegel System,  die allgemeine Anerkennung (§ 436)  die Mitte des Systems ist,  in der sowohl die Kräfte der Natur (Philosophie der Natur)  als auch die Kräfte des absoluten Möchte Geistes aufeinanderstoßen.  der subjektive  Geist,   also das menschliche Subjekt,  ist der Ort,  wo dieses  Aufeinanderstoßen  erfolgt.  die zwei  Subjekte,  die sich in dem Kampf und die Anerkennung befinden,  kämpfen nicht nur gegen das andere Subjekt,  sondern erleben der Kampf in sich selbst zwischen den natürlichen Bedürfnissen von der einen Seite und von der anderen Seite ihrer  religiösen bzw philosophischen Grundeinstellung.

Das ist der Hauptgrund wieso die menschliche Subjekte im Prozess der  Anerkennung  leiden,  da sie von  zweii Richtungen gezogen sind:  von der eine Seite von der Richtung der Natur und der natürlichen Bedürfnissen,  von der anderen Seite von ihre religiösen bzw philosophischen Werten.  da diese religiösen bzw philosophischen Werte oft anders sind, streiten die Menschen,  diese Streit ist aber wichtig, damit  die zwei Subjekte,  die Interesse aneinander haben und sich in eine Beziehung schließen wollen,  die eigenen religiöse bzw philosophischen Einstellung austauschen,  darüber sprechen,  vergleichen und so eine gemeinsame,  geteilte religiöse bzw philosophische Einstellung.  aus dem Kampf muss also ein absolutes Selbstbewusstsein resultieren,  das heißt,  jedes Subjekt soll sich  vom anderen Subjekt als Zweck und nicht nur als Mittel anerkannt werden.  diese soll also de ethische Stellung,  die die Zeit Subjekte verbinden soll.  es muss also eine Gemeinsamkeit geben nicht nur auf natürliche Ebene,  wo die Zeit Subjekte Interesse füreinander haben,  sondern auch auf geistige Ebene,  wie sich miteinander umgehen,  wie sie sich gegenseitig behandeln.  aus diesem Grund spricht Hegel im Paragraphen 436 nicht nur von allgemeinem Anerkennung, sondern auch vom absoluten Selbstbewusstsein.  das Selbstbewusstsein ist immer absoluten Geist  am Werk,  also in der Religion und in der Philosophie. Im Prozess Der Anerkennung ist es absolut wichtig und unentbehrlich,  für einen friedlichen Abschluss des Kampfes,  dass die Zwei Subjekte  eine gemeinsame ethische Einstellung gewinnen,  also ein ähnliches Selbstbewusstsein.  in diesem Sinn spricht von einem  absoluten Selbstbewusstsein,  da dieses Selbstbewusstsein nicht mehr einzeln ist,  also jedes Subjekt hat seine eigene,  sondern gemeinsam ist,  die Zeit Subjekte haben durch den Kampf eine gemeinsame religiöse bzw philosophische Vision erreicht. 

Aus diesem Grund versteht man wieso der Kampf notwendig ist,  natürlich wenn die Zeit ursprüngliche religiöse bzw wie philosophische Einstellung der Subjekte  unterschiedlich sind. Wenn aber die religiöse beziehungsweise philosophische Einstellung der Subjekte am Anfang der Beziehung dieselbe ist,  müssen normalerweise ein richtiger Kampf um Anerkennung nicht stattfinden.  darüber sollen wir weiter Überlegungen führen.
Ist der Kampt um die Anerkennung wirklich notwendig?
Im Grunde genommen ermöglicht genau die Philosophie des dialektischen Idealismus,   wie Hegel sie formuliert hat,  einen Standpunkt zu erreichen,  den wir als der Standpunkt der Anerkennung der anderen Menschen  als Logos definieren können.  Der dialektische Idealist  hat den Logos bzw wie sich Hegel ausdrückt, die Idee als oberstes Prinzip seines Lebens.  alles im Leben ist Logos,  kreative Vernunft,  ob es sich um einen Stein handelt bzw um ein Tier oder Um einen Menschen,   betrifft der Unterschied  nur das Bewusstsein aber nicht das sein.  eine Pflanze ist kreative Vernunft wie ein Wissenschaftler oder ein Künstler,  die Pflanze hat davon aber kein Bewusstsein und kreiert Blätter und Blumen ohne das eigentlich machen zu wollen.  ein Wissenschaftler dagegen kreiert eine Theorie, mit der Absicht die Welt besser zu verstehen  und ein Künstler kreiert z.B ein Bild,  um die Schönheit der Welt widerspiegeln.

Unter dieser Voraussetzung betrachtet der Mensch,  der ein dialektischer Idealist ist, Andere Menschen als kreative Menschen und wird wohl versuchen,  diesen Menschen in ihrem Wille,  kreativ zu sein,  zu helfen und niemals sie zu unterdrücken und als Objekte bzw Mittel zu behandeln. das ergibt sich automatisch als Folge von seiner philosophischen Lebenseinstellung.   es handelt sich um die absolute Sittlichkeit, die Hegel auch als zweite Natur des Menschen bezeichnet.  diese ethische Einstellung ist in der Tat nicht etwas,  was der Mensch auf sich erzwingen soll, sondern  ist sie eine Haltung,  die spontan aus seiner philosophischen Überzeugung herauskommt.  der dialektische Idealist kann nicht anders leben als nach den Prinzipien der absoluten,  er kann also die Menschen nicht anders betrachten als Verkörperungen des Absoluten,  des Logos.  Wenn der dialektische Idealist mit anderen Menschen zu tun hat,  betrachtet sie als gleichberechtigte Personen die genauso einen absoluten Wert als Logos haben wie der dialektische Idealist selbst.  Ob man davon mehr oder weniger bewusst ist,  spielt dabei keine Rolle.  natürlich Wird wohl der studierte Philosoph bewusster dialektischer Idealist sein sein  als jemand der diese Studien nicht gemacht hat.  Logos sind aber beide ohne jegliche Unterschied,  nur das Bewusstsein davon  ist unterschiedlich.

Aus diesen Überlegungen folgt, Dass es eine Voraussetzung ist,  eine dialektische idealistische Haltung unter dem Menschen zu verbreiten,  damit sie sich gegenseitig in erster Linie als Logos und kreative Vernunft betrachten.   es muss also eine absolute Sittlichkeit  unter den Menschen verbreitet werden,  um das Ziel zu erreichen,  dass die allgemeine Anerkennung  spontan  entsteht und nicht das Ergebnis  eines Kampfes ist.  das ist nicht nur wichtig bei einzelnen Menschen,  die sich dadurch Streitereien ersparen können,  sondern vor allem bei Nationalstaaten,  die sich in Folge von mangelnder Anerkennung bekriegen. Hegel erklärt in seine Theorie des  internationalen Rechts, dass dieses ein Wechsel  von Anerkennung bzw Frieden und Krieg ist.  wenn es uns  Menschen aber  irgendwann gelingen sollte,  wie Philosophie des dialektisch Idealismus weltweit zu verbreiten,  würden sich auch die Nationalstaaten und die Völker gegenseitig Als Logos und kreative Vernunft anerkennen.  das würde bedeuten,  dass der Krieg nicht mehr stattfinden würde,  natürlich könnten noch Auseinandersetzungen stattfinden,  die sogar für die Dialektik der Beziehungen ganz wichtig sind.  zwischen den Völkern wie zwischen den Menschen würde aber eine stabile allgemeine Anerkennung herrschen und der Krieg hätte keinen Platz mehr.

Damit  Dia Anerkennung nicht mehr über einen Kampf erreicht wird,  ist es also nötig,  dass sich die Philosophie des dialektischen Idealismus weltweit verbreitet.  wie das stattfinden könnte,  werden wir mit den folgenden Überlegungen erörtern.
wir sind zum Punkt angekommen,  an dem es notwendig ist zu begreifen,  wie man weltweit die Grundlage schaffen kann,  dass es eine allgemeine Anerkennung zwischen den Menschen unabhängig von ihrer  Herkunft, also vom Volksgeist,  gestiftet wird. Hegel selbst hat diese Frage nicht explizit gelöst,  weil er in seinem System beim Volksgeist als  Verwirklichung der Idee bzw des Logos stehen bleibt.  Der Volksgeist ist Grundlage des Volksstaat bzw Nationalstaat.  es gab damals nicht mal Deutschland als Staat,gleiche Situation war auch z.B in Italien,  und deshalb ist es auch verständlich das Hegel seine Überlegungen auf die Begründung des Nationalstaates gerichtet hat.  allerdings spricht er auch vom Weltgeist und sieht in ihm eine macht die über die Volksgeister steht und diese bestimmt.  die chronologische Entwicklung der Volksgeister,  also die  Weltgeschichte, hat  als Hauptdarsteller und ersten Motor genau den Weltgeist,  der sich durch die Volksgeister hindurch  entwickelt und verwirklicht. 
Wenn wir uns nun von der rebere des objektiven Geistes an die Ebene des absoluten Geistes wenden,  die Ebene der Begründung der absoluten Sittlichkeit ist,  können wir eine Parallelität zwischen Religionen,  die relative Sittlichkeiten der Volksgeister begründen, und Philosophie,  die dagegen als einzige die absolute Sittlichkeit begründen kann.  diese Parallelität betrifft auch die Begriffe Volksgeist und Weltgeist:  die Religionen  begründen die relative Sittlichkeiten  der Volksgeister,  während die Philosophie begründet die absolute Sittlichkeit des Weltgeistes. Das ist Hegels implizite Argumentation,  vor allem in den Schriften der Jenaer Zeit,  die er zum großen Teil nicht veröffentlichte.  im veröffentlichen System der  Enzyklopädie (1830)   behält er zwar die Ansicht,  das nur die Philosophie der adäquate  Ausdruck der Idee bzw Logos ist,  aber bezeichnet die christliche Religion als die absolute Religion,  die in der Auffassung der Dreieinigkeit bzw Trinität die Haupttriade  Idee- Natur-Geist ausgedruckt hat.  Hegel in diesem werk so wie in den Vorlesungen der Berliner Zeit versucht mit allen Mitteln zu zeigen dass der Inhalt der Philosophie als Erkenntnis des absoluten und  der Inhalt der christlichen Religion  zusammenfallen.  Dieser Versuch  scheitert habe,  weil keine Religion auch nicht die christliche kann der adäquate  Ausdruck der Idee bzw das Logos zu sein.  Grund dafür  ist,  dass die Idee bzw.  reine Vernunft ist,  die aus Kategorien besteht,  während jeder Religion und darunter auch die christliche mit Vorstellungen arbeitet,  z.B mit der Verstellung von Gott als Vater und Jesu als Sohn.  dieses sind subjektive Vorstellungen die man nicht mit Logik argumentieren kann.  das bedeutet nicht dass diese Vorstellungen keine Logik in sich haben,  nur ist diese Logik in eine Form ausgedruckt diese Idee bzw dem Logos nicht adäquat ist.  in der Religion Sind also Form und Inhalt unterschiedlich und die Form kann den Inhalt nicht vollständig treu ausdrucken.  in der Philosophie dagegen sind Form und Inhalt identisch,  die Kategorien der Vernunft erklären sich selbst mit reinen Begriffe und nicht mit subjektiven historisch und dogmatisch begründeten Vorstellungen.  aus diesem Grund ergibt sich dass die Religionen  und darunter auch die christliche können nur relative und historisch bedingte volksgeister und Volkssittlichkeiten begründen, aber niemals eine absolute um weltweit geltende Sittlichkeit.  diese kann nur von der Philosophie begründet werden.  in diesem Sinn ist nur die Philosophie in der Lage den Weltgeist zu begründen,  der aber seinerseits dann  die volksgeister im Prozess der Weltgeschichte bestimmt und bewegt.  wenn es den Menschen also gelingt,  eine letztebegründete Philosophie,  also eine Philosophie die wissenschaftlich und keine Ideologie ist,  weltweit zu verbreiten,  werden sie in der Lage sein,  eine eine allgemeine Anerkennung zwischen den Menschen zu stiften.  die Menschen werden sich in diese gemeinsame Philosophie gegenseitig als Geist betrachten,  in Kants Sprache als Zweck und nicht nur als Mittel,  und diese allgemeine Anerkennung wird wohl sich als Frieden,  in Kants Sprache  als ewigen Frieden zeigen. 
Der Schlüssel für die allgemeine Anerkennung unter dem Menschen ist also eine gemeinsame Philosophie als Wissenschaft und nicht als Ideologie.  eine solche Philosophie gründet das Selbstbewusstsein der Menschen,  die Regel im Paragraphen 436  der Enzyklopädie 1830  so wie viele andere Stellen seine Werke als absolutes Selbstbewusstsein bezeichnet.  alle andere Formen von Selbstbewusstsein sind relativ,  volksbedingt,  historisch entstanden und dogmatisch.  allein die Philosophie als Logik  Metaphysik, also   Selbstdarstellung der Kategorien der Idee bzw des Logos  kann den Anspruch erleben,  die Grundlage des absoluten Selbstbewusstsein der Menschheit und also das Weltgeistes zu sein.  eine solche Philosophie, die wissenschaftlich und letztbegründet ist,  hat Hegel uns mit seiner Wissenschaft der Logik  hinterlassen.  dies bedeutet nicht,  dass jedes Komma von diesem Werk ewige Gültigkeit hat,  dass die darin enthalten Auffassung der Dialektik  und ihre Hauptgedanken ewige Gültigkeit haben,  dass sie sich selbst begründen.  diese selbstbegründung bildet die Wissenschaftlichkeit der Philosophie.
 

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