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CHRONOLOGIE  VON HEGELS TEXTEN  AUS DEN JAHREN  1785-1794

CHRONOLOGIE VON HEGELS TEXTEN AUS DEN JAHREN 1785-1794

 

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ANHANG

Chronologische Folge von Hegels überlieferten Texten
aus den Jahren 1785.1794

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Im Folgenden werden die erhaltenen Texte Hegels chronologisch geordnet. Darunter befinden sich auch einige, wie z.B. die Stammbuchwidmun­gen, die in anderen Chronologien (Schüler 1963, Harris 1972) zum Teil nicht berücksichtigt worden sind. Außerdem werden hier zum ersten Mal die Tagebucheintragungen einzeln in ihrem Inhalt dargestellt, so dass es möglich wird, die Geistesentwicklung Hegels in der Stuttgarter Zeit auf den Monat, ja manchmal sogar auf die Woche und den Tag genau zu rekonstruieren. Dies ist umso wichtiger, als Hegel in dieser Zeit die Grundlagen seines Interesses für die Philosophie und für das Wissen überhaupt entwickelt hat, wie in dem ersten Teil von Einfluß gezeigt wurde.

 Allein Hegels nicht erhaltenen Manuskripte werden hier nicht berücksichtigt. Grund dafür ist, dass uns leider jeglicher Anhaltspunkt fehlt, um den Inhalt dieser Texte festzulegen und die entsprechende Rolle in Hegels Denkentwicklung daraus herzuleiten. Diese Texte  werden aber in den obengenannten Chronologien, worauf ich hier diesbezüglich verweise, erwähnt.

Legende:

A = Aufsatz

B = Brief

E = Exzerpt

F = Fragment

P = Predigt

S = Stammbuchblatt (Widmung)

T = Tagebuch.Eintrag

 

Datum der Abfassung

Art der Quelle

Titel

Veröffentlichung

22.04.1785

E 1

Erziehung. Plan der Normal.Schulen in Russland
(aus Schlözers StaatsAnzeigen)

GW3, S.3-5[1]

05.05.1785

E 2

Philosophie. Pädagogik

(aus Feders Der neue Emil oder von der Erziehung nach bewährten Grundsätzen)

GW3, S.62-63

30.05.1785

Text 2

(A)

Unterredung zwischen Dreien

GW1, S.37-39

??.06.1785

(Genauer Tag der Abfassung nicht bekannt)

S

Widmung für einen Unbekannten

In: V.Schäfer, Neue Stammbuchblätter von Hölderlin und Hegel, S.189-190[2]

08.06.1785

B

Brief an Haag

In Briefe, vol. I, S.3-4

10.06.1785 ss.

E 30

Definitionen von allerhand Gegenständen

GW3, S.201-206

26.06.1785

Text 1

(T)

Über die Vermehrung seiner historischen Kenntnisse durch den Besuch der Kirche

GW1, S.3

27.06.1785

Text 1

(T)

Über sein Gefallen an Schrok’s Weltgeschichte

GW1, S.3-4

28.06.1785

Text 1

(T)

Über seine Bemerkung "was für verschiedene Eindrüke einerlei Gegenstände auf verschidene Personen machen könnten“

GW1, S.4-5

29.06.1785

Text 1

(T)

Über einen Spaziergang mit Duttenhofer und Autenriet

GW1, S.5

30.06.1785

Text 1

(T)

Über seine Art, Schach zu spielen

GW1, S.5

 

01.07.1785

Text 1

(T)

Über den Begriff ‘pragmatische Geschichte’

GW1, S.5

 

02.07.1785

Text 1

(T)

Über den Tod von Socrates

GW1, S.5-6

 

03.07.1785

Text 1

(T)

Über die Bemerkung: "Jedes Gute hat seine böse Seite"

GW1, S.6

 

04.07.1785

Text 1

(T)

Über einen Spaziergang mit Prof. Cleß, der ihn in verschiedenen Fächern und insbesondere in Astronomie examinierte

GW1, S.6

 

05.07.1785

Text 1

(T)

über den Kauf von Büchern aus der Bibliothek von seinem Lehrer Löffler

GW1, S.6-7

 

06.07.1785

Text 1

(T)

Über seinen Lehrer Löffler anlässlich seines Todes

GW1, S.7

 

07.07.1785

Text 1

(T)

Fortsetzung

GW1, S.8

 

08.07.1785

Text 1

(T)

Über den Charakter des weiblichen Geschlechts

GW1, S.8

 

09.07.1785

Text 1

(T)

Über den Aberglauben an das sogenannte ‘Muthes Heer’

GW1, S.8

 

10.07.1785

Text 1

(T)

Fortsetzung

GW1, S.9

 

11.07.1785

Text 1

(T)

Fortsetzung

GW1, S.9

 

12.07.1785

Text 1

(T)

Über ein weiteres Beispiel vom Aberglaube

GW1, S.9

 

13.07.1785

Text 1

(T)

Über seinen Besuch der Herzoglichen Bibliothek

GW1, S.9-10

 

14.07.1785

Text 1

(T)

Über einen Spaziergang mit Prof. Abel und Prof. Hopf

GW1, S.10

 

15.07.1785

Text 1

(T)

Über die Lektüre von Mendelsohns Phädon bei einem Spaziergang mit Prof. Cleß

GW1, S.10

 

16.07.1785

Text 1

(T)

Über den Tod von Herrn Klüpfel

GW1, S.10

 

19.07.1785

Text 1

(T)

Über den Tod von Herrn Schmidlin

GW1, S.10

 

20.07.1785

Text 1

(T)

Über einen weiteren Besuch der Bibliothek

GW1, S.10

 

21.07.1785

Text 1

(T)

Über einen Spaziergang mit Prof. Cleß

GW1, S.10-11

 

22.07.1785

Text 1

(T)

über einen Spaziergang mit Prof. Cleß, der ihn über Geometrie examinierte

GW1, S.11

 

23.07.1785

Text 1

(T)

Über Geometrie

GW1, S.11

 

24.07.1785

Text 1

(T)

Fortsetzung

GW1, S.12

 

25.07.1785

Text 1

(T)

Fortsetzung

GW1, S.12

 

29.07.1785

Text 1

(T)

Über das Vorhaben, seinen Stil in lateinischer Sprache durch Übung zu verbessern

(Nicolin, S. 90)[3]

GW1, S.13

 

30.07.1785

Text 1

(T)

Über die eigene Bewunderung für "die merkwürdigen Schicksale von Dingen", insbesondere in Bezug auf eine alte Ausgabe von Ciceros Offizien und Dialogen

GW1, S.13

 

31.07.1785

Text 1

(T)

Rein stilistische Übung in lateinischer Sprache

GW1, S.14

 

01.08.1785

Text 1

(T)

Fortsetzung

GW1, S.14

 

02.08.1785

Text 1

(T)

Über die Gründe der Schwierigkeit der griechischen Sprache

GW1, S.14-15

 

03.08.1785

Text 1

(T)

Fortsetzung

GW1, S.14-15

 

04.08.1785

Text 1

(T)

Fortsetzung

GW1, S.15

 

07.08.1785

Text 1

(T)

Über den katholischen Gottesdienst

GW1, S.15

 

08.08.1785

Text 1

(T)

Über die Lektüre von Livius’ Historien im Kolleg des Prof. Cleß

GW1, S.16

 

09.08.1785

Text 1

(T)

Fortsetzung

GW1, S.16

 

21.08.1785

Text 1

(T)

Erneut über den katholischen Gottesdienst

GW1, S.16

 

22.08.1785

Text 1

(T)

Beginn der Behandlung der Frage: "was denn eigentlich die schlimmste Geistesverwirrung sei, die über die Menschen. einzelne sowie Gemeinschaften, über Städte und Felder, über Staaten und Reiche das meiste Unheil gebracht hat."

GW1, S.16

 

23.08.1785

Text 1

(T)

Fortsetzung

GW1, S.16-17

 

24.08.1785

Text 1

(T)

Fortsetzung

GW1, S.17

 

09.12.1785

Text 1

(T)

Kurze Zusammenfassung des vergangenen Zeitabschnitts und Wiederaufnahme des Vorhabens, die lateinische Sprache zu üben

GW1, S.17

 

10.12.1785

Text 1

(T)

Bericht über einige Todesfälle, die sich während der Unterbrechung der Abfassung des Tagebuchs ab August ereignet hatten, sowie über den Wechsel von Hegels bestem Freund Duttenhofer nach Tübingen

GW1, S.18

11.12.1785

Text 1

(T)

Über den Kauf von einigen Büchern und darunter von Campes Theophron

GW1, S.18

 

12.12.1785

Text 1

(T)

Über die Frage, ob die Wiederholung bzw. die Vorbereitung vorzuziehen sei

GW1, S.18

 

13.12.1785

Text 1

(T)

Bericht über schulische Ereignisse

GW1, S.19

 

14.12.1785

Text 1

(T)

Über den Beginn des Weihnachtsmarkts

GW1, S.19

 

15.12.1785

Text 1

(T)

Über die eigenen kulturellen Interessen und vor allem an erster Stelle über sein Interesse für die klassischen Autoren

GW1, S.19

 

16.12.1785

Text 1

(T)

Über den Brand eines Nachbarhauses

GW1, S.19-20

 

17.12.1785

Text 1

(T)

Fortsetzung

GW1, S.20

 

21.12.1785

Text 1

(T)

Über die Wintersonnenwende sowie über ein Konzert bei ihm zu Hause

GW1, S.20

 

22.12.1785

Text 1

(T)

Wiederaufnahme der am 22. August begonnenen Überlegungen

GW1, S.20

 

23.12.1785

Text 1

(T)

Fortsetzung

GW1, S.21

 

25.12.1785

Text 1

(T)

Über die Nützlichkeit von Schellers Lexikon

GW1, S.21

 

01.01.1786

Text 1

(T)

Über den Kauf von Schellers Praecepta stili bene latini in primis Ciceroniani, sive Romanae eloquentiae

GW1, S.21

 

dal 6.-17.2.1786

E 3

Excerpta e Praefatione Joh. Matth. Gesneri... ad Livium ex editione cum notis Jo. Clerici (da: T.Livii Patavini historiarum libri qui supersunt ex editione et cum notis Ioannis Clerici)

GW3, S.64-73

11.02.1786

Text 1

(T)

Wiederaufnahme der Übungen zur Verbesserung seines Stils in lateinischer Sprache sowie Bericht über eine Rede von Prof. Schmidlin im Gymnasium

GW1, S.21

 

15.02.1786

Text 1

(T)

Über die Vorbereitung für die Übungen zur Beförderung der Eloquenz  mit Begründung der Wahl des Themas ‘der gesellige Umgang’ sowie Anfang seiner Behandlung

GW1, S.22

 

16.02.1786

Text 1

(T)

Fortsetzung

GW1, S.22

 

18.02.1786

Text 1

(T)

Fortsetzung

GW1, S.22-23

 

24.02.1786

Text 1

(T)

Fortsetzung

GW1, S.23-24

 

11.03.1786

Text 1

(T)

Über den Aberglauben der damaligen "erleuchteten Zeiten" verglichen mit dem Aberglauben der Alten

GW1, S.28

 

15.03.1786

Text 1

(T)

Fortsetzung

GW1, S.28-29

 

18.03.1786

Text 1

(T)

Über die Tugend, nie in Zorn zu geraten

GW1, S.29

 

18.-21.3. 1786

Text 1

(T)

Über das Exzerpieren

GW1, S.24-29

 

22.03.1786

Text 1

(T)

Über den Begriff ’Glückseligkeit’

GW1, S.29

 

22.3.-31.12.1786

Text 1

(T)

Über den Begriff ‘Aufklärung (4)

GW1, S.30

 

06.04.1786

E 4

Hahn des Sokrates (aus Dusch’s Briefe zur Bildung des Geschmacks

GW3, S.74

05.06.1786

E 5

Stoiker (aus: M.T.Ciceronis de officiis lib. III. Cato maior, sive de senectute. Laelius, sive de amicitia. Somnium Scipionis. Paradoxa. Sylloge lib. de Repub.)

GW3, S.75

17.-22.6.1786

E 6

Wahre Glückseligkeit (Über die christliche Auffassung der Glückseligkeit) (aus Wünsch’s Kosmologische Unterhaltungen für die Jugend)

GW3, S.76-98

23.06.1786

S

Widmung für Leypold

In: V.Schäfer, Neue Stammbuchblätter von Hölderlin  und Hegel, S.186-187

27.06.1786

E 6a

Ohne Stichwort (Zitat aus Cicero) (5)

GW3, S.98

10.10.1786

E 8

Seele
(aus Campes Kleine Seelenlehre für Kinder)

GW3, S.100-107

15.10.1786

E 9

Academie. Über academischen Vorstellungs-Arten (aus Zimmermanns Über die Einsamkeit)

GW3, S.108

15.10.1786

E 10

Mönche (wie oben)

GW3, S.109-111

16.10.1786

E 7

Weg zum Glücke in der grossen Welt (wie oben) (6)

GW3, S.99

16.10.1786

E 11

Lehrart (aus Kästners AnfangsgrÜnde der  Arithmetik, Geometrie, ebenen und sphärischen Trigonometrie, und Perspektiv)

GW3, S.112

23.12.1786

E 12

Aegypten. Von der Gelehrsamkeit der Aegypter (aus Meiners Revision der Philosophie)

GW3, S.113-114

01.01.1787

Text 1

(T)

Über die griechische und lateinische Sprache als seine kulturellen Hauptinteressen und seine Hauptbeschäftigung (mit Stundeneinteilung)

Über die Lektüre von Sophiens Reise und den Besuch eines Konzerts

GW1, S.30-31

 

02.01.1787

Text 1

(T)

Kurzer Bericht über ein Exzerpt

GW1, S.32

 

03.01.1787

Text 1

(T)

Über Mondfinsternis

GW1, S.32

 

04.01.1787

Text 1

(T)

Kurzer Bericht über den Tagesverlauf

GW1, S.32

 

05.01.1787

Text 1

(T)

Kurzer Bericht über Exzerpte und Trigonometrie

GW1, S.32

 

06.01.1787

Text 1

(T)

Kurzer Bericht über den Tagesverlauf

GW1, S.32-33

 

07.01.1787

Text 1

(T)

Kurzer Bericht über den Tagesverlauf (Ende des Tagebuchs)

GW1, S.33

 

09-10.03.1787

E 13

Philosophie. Allgemeine Übersicht (aus Sulzers Kurzer Begriff aller Wissenschaften und andern Theile der Gelehrsamkeit, worin jeder nach seinem Inhalt, Nuzen und Vollkommenheit kürzlich beschrieben wird)

GW3, S.115-120

10.03.1787

E 14

Rechtsgelehrsamkeit. Allgemeine Übersicht (aus Sulzers Kurzer Begriff aller Wissenschaften...)

GW3, S.121-125

14-18.03.1787

E 15

Philosophie. Psychologie. Prüfung der Fähigkeiten (aus Garves Versuch über die Prüfung der Fähigkeiten)

GW3, S.126-162

20.03.1787

E 16

Philosophie. Natürliche Theologie. Vorsehung (aus: Einige Vorlesungen von Abraham Gotthelf Kästner)

GW3, S.163

22.03.1787

E 17

Philosophie. Psychologie. Witz (aus: Einige Vorlesungen...)

GW3, S.164

22.03.1787

E 18

Ohne Stichwort (Über den Vorteil einer "Mannigfaltigkeit von Kenntnissen" als "Wesen der Aufklärung") (aus Einige Vorlesungen...)

GW3, S.165

22.03.1787

E 19

Ohne Stichwort (Über die Kontinuität in der Entwicklung der Natur und des Menschen) (aus Einige Vorlesungen...)

GW3, S.166-167

14.05.1787

Text 3 (A)

Einige Bemerkungen über die Vorstellung von Grösse

GW1, S.40-41

Frühjahr (4)

E 20

Philosophie. Psychologie. (Über die Unterschiede unter den Menschen) (aus Feders Der neue Emil oder von der Erziehung nach bewährten Grundsätzen)

GW3, S.168

31.05.1787

E 21

Ohne Stichwort (Über  die  Bildung  als Einheit von  Aufklärung und Kultur) (aus Mendelssohns Ueber die Frage: was heißt aufklären)

GW3, S.169-174

10.08.1787

Text 4 (A)

Ueber die Religion der Griechen und Römer

GW1, S.42-45

16.08.1787

E 23

Ohne Stichwort (Über den Fortgang der Natur als Maßstab für die Aufklärung und die Vernunft) (aus Nicolais Beschreibung einer Reise durch Deutschland und die Schweiz, im Jahre 1781. Nebst Bemerkungen über Gelehrsamkeit, Industrie, Religion und Sitten)

GW3, S.177-178

23.08.1787

E 24

Fortsetzung

GW3, S.179

09.09.1787

S

Widmung für Buttersack

In: V. Schäfer, Neue Stammbuchblätter von Hölderlin und Hegel, S.187-189

28.09.1787

Exzerpt 25

Philosophie. Philos.Geschichte. Mythen in der Philosophie und Religion (aus Eberhards Vermuthungen über den Ursprung der heutigen Magie. Ein historischer Versuch. An Herrn Bibliothekar Biester)

GW3, S.180

Danach (5)

Exzerpt 22

Philosophie. Philosophische Geschichte. Ueber den Ruhm der Aufklärung alter Länder, Persiens, Aegyptens (aus Eberhards Vermuthungen...)

GW3, S.175-176

01.02.1788

E 26

Ohne Stichwort (Über den aufgeklärten Mann) (aus einer Rezension von Zöllners Lesebuch für alle Stände)

GW3, S.181

18.03.1788

E 27

Ohne Stichwort (Über die Sprache und die ursprüngliche Bedeutung der Wörter) (aus einer Rezension von Kistenmakers Lateinische Sprachlehre zum allgemeinen Gebrauch für Gymnasien und Schulen)

GW3, S.182-183

31.07.1788

E 28

Philosophie. Ueber Freiheit (aus einer Rezension von Ulrichs Eleutheriologie oder Über Freyheit und Nothwendigkeit)

GW3, S.184-190

31.07.1788

Text 5 (A)

Ueber einige charakteristische Unterschiede der alten Dichter

GW1, S.46-48

 

25.09.1788

Text 6 (A)

Aus einer Rede beim Abgang vom Gymnasium

GW1, S.49-50

SG 1, S. 97-99

29.09.1788

E 29

Philosophie. Verhältniss der Metaphysik zur Religion (aus einer Rezension von Rehbergs Ueber das Verhältniß der Metaphysik zu der Religion)

GW3,  S.191-200

Dezember 1788

Text 7 (A)

Über einige Vortheile, welche uns die Lektüre der alten klassischen griechischen und römischen Schriftsteller gewährt

GW1, S. 51.54

 

05.02.1789

S

Widmung für Oeffinger

In: Briefe, vol. IV.1, S. 65

04.09.1790

S

Widmung für Fink

In: Briefe, vol. IV.1, S. 65

05.06.1791

S

Widmung für Weigelin (aus dem Émile über die Nützlichkeit der Kenntnisse, wenn sie zu einer echten Weisheit führen)

In: V. Schäfer, Neue Stammbuchblätter von Hölderlin und Hegel, S. 185-186

07.10.1791

S

Widmung für Fink

In: Briefe, vol. IV.1, S. 65

10.01.1792

Text 8 (P)

1. Predigt: Über die Gerechtigkeit Gottes

GW1, S. 57-59

 

1792/93

(ab dem  22.08.1792)

Text 12[4]

„wiefern ist Religion...“

(GW1, Text 12. Über die Frage, wie die Religion bei einem aufgeklärten Volk zu retten sei)

GW1, S. 75-77

1792/93

(ab dem  22.08.1792)

Text 13[5]

“Aber die Hauptmasse...”

GW1, S. 78-79

 

1792/93

(ab dem  22.08.1792)

Text 14

Unsre Tradition...

GW1, S. 80

 

1792/93

(ab dem  22.08.1792)

Text 15

“Schon in der Bauart…“

GW1, S. 81-82

 

Herbst 1792- 01.05.1793

Text 16 (Blätter a-g vom Originalmanuskript)[6]

“Religion ist eine der wichtigsten Angelegenheiten...“

(erste Antwort auf die Frage der Rettung der Religion bei einem aufgeklärten Volk: sie ist als ’Sache des Herzens’ zu retten)

GW1, S. 83-99

 

Zwischen Herbst 1792 und 1.5.1793

Text 9

(P)[7]

2. Predigt: Über die Versöhnlichkeit

(GW1, Text 9. Zusammenbruch von Hegels Vertrauen in das Herz als Fundament der Religion)

GW1, S. 60-67

??.??.1793

S

Widmung für einen Unbekannten[8]

In: Briefe, vol. IV.1, S. 65

01.05.1793

Text 10

(P)

3. Predigt: Über den wahren Glauben

GW1, S. 68-69

16.06.1793

Text 11 (P)

4. Predigt: Über das Reich Gottes (Beginn von Hegels Suche nach einem anderen Fundament der Religion, und zwar in der Vernunft)

GW1, S. 70-72

 

Sommer 1793

Text 16, (Blätter h-l vom Originalmanuskript[9]

“Wenn zwischen reiner Vernunftreligion...“

(zweite Antwort auf die Frage der Rettung der Religion bei einem aufgeklärten Volk: die Religion ist bei einem aufgeklärten Volk als ‘Vernunftreligion’ zu retten)

GW1, S. 99 (Zeilen 29-114)

24.08.1793

B

Brief an v. Rütte

In: Briefe I, S. 4-5

 

11.09.1793

B

Brief an v. Rütte

In: Briefe I, S.5-6  

23.09.1793

S

Widmung für Ehemann

In: Briefe, vol. IV.1, S.

??.10.1793

S

Widmung für Hiller 

In: Briefe, vol. IV.1, S.

1793/94 (Herbst 1793 - Winter 1794)

Text 17[10]

“Ausser dem mündlichen Unterricht...”

GW1, S.115-120

 

1793/94 (Herbst 1793 - Winter 1794)

Text 18

Nicht zu leugnen...”

GW1, S. 121-122

 

1793/94 (Herbst 1793 - Winter 1794)

Text 19

“Die StaatsVerfassungen...”

GW1, S. 123-126

 

1793/94 (Herbst 1793 - Winter 1794)

Text 20

“Wie wenig die objektive Religion...”

GW1, S. 127-130

 

1793/94 (Herbst 1793 - Winter 1794)

Text 21

“...Öffentliche Gewalt...”

GW1, S. 131-135

 

1793/94 (Herbst 1793 - Winter 1794)

Text 22

“Über den Unterschied der Szene des Todtes...”

GW1, S. 123-126

1793/94 (Herbst 1793 - Winter 1794)

Text 23

Unter objektiver Religion...”

GW1, S. 138-140

 

1794 (Winter)

Text 24[11]

“Es sollte eine schwere Aufgabe...”

GW1, S. 141-152

 

1794 (Winter)

Text 25[12]

“Wenn man von der christlichen Religion...”

(Hegel rechnet mit der christlichen Religion ab: Sie ist unfähig, eine Vernunftreligion zu sein. Aus diesem Grund ist sie nicht als Religion für ein aufgeklärtes Volk geeignet)

GW1, S. 153-162

 

1794 (Winter)

Text 26[13]

“Jezt braucht die Menge...”

Es entsteht Hegels Lebensprogramm, eine Vernunftreligion selber zu gründen

GW1, S. 163-164

 

24.12.1794

B

Brief an Schelling

In: Briefe I, S. 11-13

ANMERKUNGEN

[1]) Die Seiten der weiteren Exzerpte sowie der Tagebucheintragungen ab der ersten vom 26.06.1785 werde ich nicht angeben, da sie sich alle in GW 3 bzw. GW 1 befinden, und zwar chronologisch geordnet. Aus diesem Grund sind sie leicht auffindbar.

[2]) Siehe die Bibliographie.

[3]) Die Seitenangabe bezieht sich auf Nicolins Abhandlung Der junge Hegel in Stuttgart. Aufsätze und Tagebuchaufzeichnungen, 1785-1788 (s. Literaturverzeichnis unter Punkt C). Auch in diesem Fall werde ich die Seitenangabe der folgenden Tagebucheintragungen auslassen, und zwar aus demselben Grund wie bei den Tagebucheintragungen, die sich im GW 1 befinden (s. oben Fußnote 144).

[4]) Für die Problematik der Datierung dieses Textes vgl. GW 1, S. 469-471 sowie die in Einfluß auf den Seiten 141 ff. vorgeschlagene Datierung. Der Text dürfte von Hegel auf jeden Fall vor den Bögen a-g von Text 16 verfasst worden sein.

[5]) Die Texte 13-15 sind in gleicher Zeit wie der Text 12 verfasst worden (vgl. GW 1, S. 471-472).

[6]) Für die Unterscheidung zwischen den verschiedenen Bögen von Text 16 sowie für deren Chronologie s. GW 1, S. 473-475 sowie die in Einfluß auf den Seiten 141 ff. vorgeschlagene neue Chronologie (auch in Bezug auf die nächsten Texte bis zu den Bögen h-l von Text 16). Außerdem werde ich bei den folgenden Texten den Inhalt ausführlicher angeben, um die gedankliche Reihenfolge aufgrund der Unsicherheit in der chronologischen Reihenfolge besonders hervorzuheben.

[7]) Diese Predigt muss von Hegel auf jeden Fall nach den Bögen a-g von Text 16 geschrieben worden sein.

[8]) Von dieser Widmung steht fest, dass sie von Hegel 1793 verfasst wurde, es ist aber nicht klar, an welchem Tag dies geschah.

[9]) Die dritte und endgültige Antwort auf diese Frage wird Hegel viel später finden, und zwar in der Jenaer Zeit, wie z.B. das Fragment Fortsetzung des Systems der Sittlichkeit  belegt: Dem Philosophien wird spätestens ab diesem Zeitpunkt klar, dass allein die Philosophie die geeignete Religion für ein aufgeklärtes Volk sein kann und deshalb die Religion nur als Philosophie zu retten sei.

[10]) Die Texte 17-23 sind von Hegel mit Sicherheit schon in Bern, also ab dem Herbst 1793 verfasst worden, da die Papiere Berner Wasserzeichen aufweisen (s. GW 1, S. 474-475). Ähnlich wie bei den Texten der Jahre 1792/93 lässt sich leider auch bei diesen nicht feststellen, ob sie von Hegel Ende 1793 oder Anfang 1794 verfasst wurden. Dies dürfte aber keine schwerwiegende Auswirkung auf die Rekonstruktion seiner Denkentwicklung haben, da die Ergebnisse, zu denen er darin kommt, von ihm in dem Text 25 zusammengefasst und vervollständigt werden (s. darüber S. 166-168 von Einfluß). Da sich außerdem keine eigene innere Gedankenentwicklung innerhalb dieser Texte erkennen lässt, sind sie in der Perspektive einer Entwicklungsgeschichte Hegels von zweitrangiger Bedeutung.

[11]) GW 1, S. 481 (Anmerkung der Herausgeber): "Gewiß später geschrieben als die Texte bis Nr. 23, wird das Ms wohl 1794 entstanden sein. Eine genauere zeitliche Eingrenzung ist nicht möglich."

[12]) GW 1, S. 482 (Anmerkung der Herausgeber): "Das Manuskript ist sicherlich nach Text 24, aber nicht in einer größeren zeitlichen Distanz zu ihm entstanden."

[13]) GW 1, S. 482 (Anmerkung der Herausgeber): "Der auszählbare Befund [...] lässt eine Abfassung des vorliegenden Ms in unmittelbarer zeitlicher Nachbarschaft zu den Texten 24 und 25 vermuten."

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